Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 1

Autorin: Ladyofdarkness


Angel: After the Fall #1

>It all started with a girl.<

Das ist der erste Satz von Angel nach dem furiosen Ende von Staffel 5. Aber es geht nicht nahtlos weiter, also werden einige Fragen vorerst offen bleiben. Deswegen beginnt Heft eins mit einer Einleitung:

Angel ist in einer verwüsteten Gasse. Ein Mädchen wird von einem Dämon angegriffen.
Er erinnert sich daran wie es angefangen hat: er wurde Teil von Wolfram&Hart und das war von all seinen je getroffenen schlechten Entscheidungen die Schlechteste. Er hatte geglaubt sie verändern zu können, stattdessen haben sie ihn verändert. Dann haben sie das Mädchen getötet und das hat ihm die Augen geöffnet, da hat er sich entschieden. Das ist schon eine Weile her und seitdem versucht er es wieder gut zu machen. Doch er ist nur ein Mann…. mit einem riesigen Drachen. Der gehörte auch zu W&H, aber nach zwei Minuten Kampf hat Angel erkannt, dass auch er nur ein Opfer war….
In der Gegenwart hat Angel die inzwischen drei Dämonen besiegt. Das Mädchen, das er gerettet hat, will wissen was eigentlich vor sich geht. Alles okay, meint Angel, nur nicht, dass sie plündern. Tun sie ja nicht, sie nehmen nur was sie brauchen um zu überleben. Angel gibt ihr einen Autoschlüssel und eine Adresse – sie und ihre Freunde sollen da hinfahren, umgehend. Sie fragt, ob er weiß was passiert ist, in der einen Minute war noch alles okay und dann… sie flüstert, dass sie das nicht verdient hat, denn sie ist ein guter Mensch. Angel hat das schon gehört – jede Nacht, die ganzen vergangenen Monate. Jeder fragt was er oder sie vielleicht falsch gemacht hat. Nie antwortet er darauf – dass sie alle hier sind, weil er sich entschieden hat, ebenso wie seine Freunde.
Wolfram und Hart haben eine Armee geschickt und dann haben sie L.A. zur Hölle geschickt. Es gab auf beiden Seiten Verlierer.
Angel fliegt auf dem Drachen über das zerstörte, höllische L.A.

Kapitel 1:
Damals haben die Bewohner nicht gleich realisiert, dass das nicht nur ein Zwischenfall war – das haben sie fünf Minuten nach den Dämonen kapiert.
Die stärksten Kreaturen haben die Stadt erobert und unter sich aufgeteilt und die Menschen gejagt, die keinen Plan zum entkommen hatten.

Und er? Nun W&H mit ihrem Sinn für Ironie haben ihn dort abgesetzt, wo alles angefangen hat – im W&H-Gebäude. Der Drache ist direkt dort abgestürzt. Und Angel fügt sich – für derweil. Wurde er sich widersetzen wäre die Strafe furchtbar, auch wenn er nicht weiß was genau sie tun würden. W&H kennen nicht nur schlimmere Orte als die Hölle, die haben dort Ferienhäuser.
Das W&H-Gebäude ist jetzt beinahe verlassen, bis auf die gelegentlichen Besucher.

Ein Dämon namens Burge, der Herrscher über Downtown L.A stürmt herein und fragt ihn wie die Arbeit war. Angel wird von Burges Abkömmling, Moron, an die Wand geworfen. Hat er viele böse Monster abgeschlachtet, will Burge wissen. Das ist doch keine Arbeit, wenn man liebt was man tut, gibt Angel zurück. Moron bittet seinen Vater Angel töten zu dürfen und will seine Haut als Umhang tragen. Burge fragt Angel, der von Moron spielend am Hals in die Höhe gehoben wird, ob der seine dunkler-Rächer-Aktivitäten auf außerhalb seines Bezirks beschränkt hat. Meistens. Moron brüllt, dass Angel seine Männer getötet hat. Ah, dann hat er sich wohl versteckt…, will Angel sagen, aber Moron drückt zu und befiehlt ihm still zu sein. Jemand fragt, ob es ein Problem gibt. Wesley, steht in der Tür. Angel fragt, leise, da ihm ja die Kehle zugedrückt wird, wo er war. Draußen, und jetzt ist er zurück. Außerdem wusste er nicht, dass sie Gesellschaft erwarten würden.
Moron beschwert sich bei Wes, dass Angel seine Männer getötet hat. Die wollten Leute töten, meint Angel, und das direkt vor seiner Nase. Wes erklärt, dass sie bestimmt die Leute nicht töten wollten – nur versklaven. Burge baut sich vor Wes auf. Er hat ihm doch gesagt, dass er seinen Vampir an der Leine halten soll! Als letzter offizieller Vertreter von W&H in dieser Zweigstelle versichert Wes Burge, dass sie Angels Handlungen nicht einfach hinnehmen werden. Gut, denn…, fängt Burge an. Wes meint einfach weiter, dass Angels Schicksal nicht in Burges Händen liegt. Auch nach einer ziemlichen ‚Indiskretion’ haben sie ihn am ‚Leben’ gelassen. Also sollte Burge seinem Sprössling besser sagen, dass der aufhört, bevor er Angel noch tötet und damit für den Rest von ihnen alles noch schlimmer macht. Burge verlangt ‚Hausarrest’ für Angel für heute – damit er nachdenken kann, über das, was er getan hat. Wes meint trocken, er überlegt sich Angel sogar das Fernsehen zu verbieten, das soll er ihm glauben!

Moron hat Angel nicht losgelassen. Er kann nicht glauben, dass sein Vater auf Wes hört. Angel hat unschuldige Dämonenarmeen vernichtet… Burge befiehlt Moron still zu sein. Sollte Angel noch einen seiner Leute töten, wird W&H verflucht sein und er holt sich Angels Kopf als Entschädigung…. und den Schreibtisch. Er befiehlt seinem Sohn, dass sie gehen. Der hat immer noch Angel gepackt und verlangt dessen haut. Wes sagt Moron, er soll das auf einen anderen Tag verschieben, denn er hat ja seinen Vater gehört: heute wird er Angel nicht töten. Moron wirft Angel zur Seite und stürmt auf Wes zu. Ja, hat er, aber er hat nichts von Wes gesagt, meint er und stößt seine Klaue nach Wes… und durch ihn hindurch. Nein, hat er wohl nicht, meint Wes. Moron verschwindet.

Wes dreht sich zu Angel um. Gäste machen doch Freude, meint er. Dann sieht er, dass Angel einen Pflock in der Hand hat und fragt ihn, was er damit will. Weiß Angel selber nicht. Er hat schon seit Monaten keinen mehr gebraucht. Er fragt Wes, ob der sich noch an die Zeiten erinnert, als Vampire ihr größtes Problem waren. Nur, als Angel böse wurde, antwortet Wes.

Er fragt wie seine Runde war. Ein Dutzend, vielleicht mehr. Und er hat sie alle an denselben Ort geschickt? Hat er. Dann hofft Wes, dass er genügend Platz hat.

Santa Monica:
Das Mädchen und ihre Freunde sind inzwischen an der Adresse angekommen – dem Hyperion, oder was davon übrig ist. Sie reden über Angel – dass der attraktiv sei und dass er auf einem Drachen geflogen ist. Einer ist sich nicht sicher, ob sie Angel vertrauen können. Hatte der nicht auch eine große Stirn, meint er noch zu sich selbst. Sie gehen ins Hotel und sehen sich einer ganzen Masse von Menschen und andere Wesen gegenüber. Hi, meint das Mädchen. Da sieht sie es, meint ihr Begleiter: ihre Chancen waren auf der Straße besser – diese Dämonen können sogar menschliche Gestalt annehmen!

Dann werden die drei von Energie eingehüllt und glauben sterben zu müssen. Gwen meint sie sollen sich beruhigen, sie will nur sehen ob sie es ehrlich meinen. Hinter den dreien taucht eine Gestalt auf. Ihre Herzen schlagen meint sie und schnüffelt an dem Mädchen. Sie riecht pure Angst. Dann leckt sie – Nina! – über die Wange des Mädchens und fragt dann erschreckt, ob sie…. merkt aber, dass sie’s nicht getan hat und erklärt, es liegt an der Sonne-Mond-Sache, beide sind jetzt gleichzeitig da. Nina fragt das Mädchen, ob sie eine Ahnung hat, was das einem Werwolf antut. Sie hungrig machen? Nein. Ein Bi-sschen nervös?
Nina und Gwen sollen sich entspannen. Angel hat sie geschickt. Ist er da sicher? Ziemlich, meint Connor, denn er hat das Auto gesehen in dem sie gekommen sind: Sonderausstattung, W&H-Parkkarte und Klauenmalen auf dem Dach, so wie die paar hundert, die sie schon rum stehen haben. Connor stellt sich und seine Familie den Neuankömmlingen erstmal vor.

W&H-Gebäude:
Angel ist nicht grade begeistert von Wesleys Heilmethoden. Der hat ihm irgendwas auf die Wunde auf der Brust gepackt und das Ding lebt auch noch. Wes scherzt, dass so wenigstens etwas in diesem Raum lebt, beruhigt Angel aber, dass das Ding keine Emotionen hat. Sehr beruhigend, findet Angel. Hat Wes nicht was… weniger Ekliges, beendet der die Frage – er fürchtet nicht. Ihre Ressourcen gehen zu Ende, aber er stöbert ein bisschen herum, vielleicht ergibt sich ja etwas - aber mit Sicherheit außerhalb dieses Gebäudes.
Angel pflückt das Ding von seiner Brust und wirft es weg. Was auch immer, sie müssen es ihnen geben. W&H sind auf alles vorbereitet, meint er, hauptsächlich, weil sie ja dafür verantwortlich sind. Wes war also draußen, als Burge aufgetaucht ist, fragt er dann. Wes hat Angel beobachtete um zu sehen was er tut. Interessant findet er, dass Angel ‚Squirm’ genommen hat (den Drachen, vermutlich). Nun, Angel tötet ein paar Dämonen, einen Anführer, dafür kommen neue – jeder Dämon, der auf dieser Seite der Barriere gefangen ist, versucht einen Platz einzunehmen und sie benutzen Menschen als Schilde, oder Waffen. Er wünschte er hätte die Anführer beim großen Kampf einen nach dem anderen töten können, nur kämpfen war keine Option, Rückzug war keine, dafür haben Wes’ Bosse doch gesorgt. Angel weiß selber, dass das unfair war, aber Wes geht gar nicht drauf ein. Angel rettet stattdessen also jetzt kleine Gruppen von Leuten und schickt sie zu seinem Sohn, richtig? Darf er das, fragt er Wes und ob das ins W&H-Konzept passt. Weiß er nicht. Natürlich nicht, gibt Angel zurück. Er arbeitet an einem Ausweg, er braucht nur genügend Feuerkraft. Angel und Wes gehen an dem Drachen vorbei, der im Gebäude, liegt und in einen Flur. Dort betrachtet Angel eine Zeichnung von einer Art Kugel. Sie werden nicht gehen, meint Wes. Er will nichts mehr, als aus seinem Vertrag mit W&H raus, und würde buchstäblich alles dafür tun, weitergehen zu können. Aber es ist immerhin eine Möglichkeit, also soll Angel es ruhig versuchen und dann vielleicht in kleinsten Schritten kann er zurück zu dem was war. Denn wenn Angel nicht anfängt zu versuchen die Kontrolle zu bekommen… tut es noch der Falsche…

Westwood, Sportstadion:
Auf einer Art Thron sitzt ein skelettartiger Dämon, der in irgendeiner Art von Wasser blau zu glühen scheint. An einer Kette ist eine Art Fischwesen festgemacht. Um sie herum sitzen und liegen lauter halbnackte Frauen und Mädchen und ein paar Dämonen stehen herum. Das Wesen heißt Kr’ph und hat eine leuchtende Kugel im Inneren, wie die auf Angels Zeichnung. Er bezeichnet sich als der Herrscher von Westwood und Aufseher von allem westlich von Beverly Hills. Er hat das Sportstadion in eine Gladiatorenarena verwandelt und will, dass eine Reihe von Menschen, die er als ‚seine’ Bastarde bezeichnet, kämpft. Doch die stehen nur herum. Sie sind keine ‚Kämpfer’ – einer war ein Cop, ein anderer Türsteher. Kr’ph fordert das Fischwesen auf telepathisch in ihre Gehirne einzudringen und sie zum Kämpfen zu bringen. Das Wesen will sich weigern, doch Kr’ph setzt seine Macht ein und zwingt es – dabei glüht die Kugel in seinem Inneren auf, ebenso wie seine sonst roten Augen und die des Fischtelepathenwesens. Der Telepath kann sich nicht wehren und gibt den ‚Gladiatoren’ den Befehl zu kämpfen, auch wenn es ihm leid tut – die Gladiatoren folgen dem Befehl. Dann spürt das Fischwesen die Anwesenheit anderer und sagt Kr’ph, dass jemand herkommt. Deren Gedanken würden schreien. Kr’ph denkt, dass sie aus Angst vor ihm schreien. Nein, sie schreien, weil sie wütend sind, stellt das Wesen klar und überrascht damit Kr’ph. Dann wird das Wesen von etwas getroffen und die Dämonen versuchen aufgeregt Kr’ph zu beschützen. Ein Dämon wird von einer Axt getroffen.
Kr’ph, will dass das Fischwesen aufwacht und sie zwingt zu verschwinden. Er befiehlt seinen Wachen gut zu kämpfen, denn sie würden ihn ja lieben. Die Dämonen werden von Pfeilen getroffen, oder auf sonstige Art getötet. Kr’ph ist wütend, aber wer auch immer das ist, er wird nicht verhandeln! Sie sind mächtige ‚Bastarde’ und sollen ihm sagen was sie wollen. Dann wird Kr’ph ihnen helfen es zu bekommen.

Die Angreifer werden angeführt von Gunn. Der ist sicher, dass Kr’ph das kann. Nur wird Kr’ph gar nicht gefallen wie er ihnen helfen kann, meint Gunn und entreißt dem Dämon die glühende Kugel. Damit wird Kr’ph vernichtet. Gunn hält die Kugel in die Höhe – ein Kampf, ein Anführer tot, das können sie als einen Sieg für das Team Gunn verbuchen! Einer von Gunns Kumpeln ist mit der Bezeichnung nicht ganz glücklich – gut, sie waren schon ein Team bevor er dazugekommen ist, aber er hat sie trainiert und die Outfits zusammengestellt…. Darauf meint ein anderer, klar, er hat sie gezwungen die Sachen zu tragen…. Gunn fragt, ob sie das nicht später ausdiskutieren können. Sie sollen den Fisch einpacken und sehen, dass der sich nicht einmischt, bis sie zurück sind.
Dann entdeckt Gunn die Mädchen und meint ‚Moment’. Er sagt zu einer der Frauen jetzt sei alles okay, sie sollen die vergangene Monate einfach als bösen Traum ansehen - und wenn sie es richtig anstellt, dann könnte dieser Traum noch ziemlich erotisch werden….

W&H-Gebäude:
Angel kontrolliert ein paar Waffen, als er etwas hört. Er geht aufs Dach und sieht unten Moron und ein paar Dämonen, die einige Menschen zusammengetrieben haben .Angel hätte sechs seiner Leute getötet, also tötet er sechs Menschen. Angel weiß, dass er eigentlich das Gebäude nicht verlassen darf – nicht einen Schritt weit. Es wurde ihm gesagt, dass alles was er getan hat, falsch gewesen sei. Das hat ihm ein Freund gesagt von Angesicht zu Geister-Angesicht (Wes ist im weißen Raum zu sehen). Es ist nur…. Alles ist jetzt anders, und Angel weiß nicht, wer ihm (Wes) das aufgetragen hat…

Nur, das heißt ja nicht, dass es falsch ist. Der Schreibtisch, den Burge bewundert hat und den er als zusätzliche Entschädigung haben wollte, fliegt nach unten auf die Straße und lenkt die Dämonen ab. Die Menschen können fliehen. Die Entschädigung, meint Angel von oben. Moron springt auf Angel zu, sein Vater hat ihm doch gesagt… Weiß er, unterbricht Angel den Dämon: er darf das Gebäude nicht verlassen. Dann schleudert Angel den Pflock direkt in Morons Auge. Der Dämon stürzt zurück auf die Straße. Nun, das kann er nicht mehr rückgängig machen und das ist gut, denn mit einem Pflock im Auge beginnt es, überlegt Angel. Die Dämonen schreien, dass Angel damit den Krieg erklärt hat und dass er keine Ahnung hat, was er da getan hat. Doch. Hat der Dämon doch grad gesagt, gibt Angel zurück: den Krieg erklärt. Vielleicht ist das genau das, was W&H will, überlegt Angel. Gut, sollen sie ruhig glauben, die Kontrolle zu haben. W&H haben ihm alles genommen und jeden, an dem ihm etwas lag. Alles was er war. Aber genau so wird er auch gewinnen: weil sie denken, sie haben ihn unter Kontrolle.

Das Sportstadion:
Ein Schrei hallt durch die Flure, wo schon Tote liegen. Die ehemaligen Sklavinnen liegen tot herum. Eine wird gerade gebissen. Der Vampir lässt sie fallen und sieht auf – es ist Gunn…

 

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