Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 6

Autorin: Ladyofdarkness


Angel: After the Fall #6

<Meanwhile.>

Nach dem Cliffhanger mit Freds Auftauchen am Ende des letzten Teils machen wir jetzt für einige Hefte erstmal einen Sprung rückwärts. Erzählt werden die Geschichten, was direkt während und nach dem großen Kampf mit den Charakteren passiert ist – deswegen heißt de Handlungsbogen auch ‚The First Night’…

George:

George, das Fischwesen, das Gunn in seiner Gewalt hat, überlegt was es wohl grad alles verpasst. George weiß, dass da draußen ein Kampf tobt – vielleicht gibt’s sogar irgendwelche Offenbarungen und er verpasst alles. Er fragt sich wirklich wie er hier gelandet ist.
Noch vor kurzem war in einem Vergnügungspark und hat seine Show abgezogen – niemand wurde verletzt und den Kindern hat’s gefallen.
Dann, in einem einzigem Augenblick, wurde alles zur Hölle geschickt – oder wo auch immer sie hier sind…
Gut, Georges Geschichte interessiert nicht wirklich jemanden (Feststellung der Comicautoren). Also zum nächsten Charakter…

Spike:

Noch mitten im Kampf überlegte Spike sich, dass Angel recht hatte, als er meinte, W&H würden ihre ganze Wut entfesseln. Selbst mit dem Drachen, der die Seiten gewechselt hat, sind sie immer noch hoffnungslos in der Unterzahl. Vier von ihnen gegen… dann wurde Spike klar, dass es heißen muss drei von ihnen, denn die haben ja… Charlie?
Spike hockt auf einem Dach. Ihm wird bewusst was passiert ist. Also sind sie in der Hölle – auch gut. Spike lacht und ruft LA dann zu, dass er schon zweimal über den großen BigBad triumphiert hat – obwohl, nicht Big Bad sondern Biggest Bad! Das Böseste überhaupt und er hat es angesehen und ausgelacht.
Und jetzt sieht er in die Morgendämmerung - gewissermaßen, da ja jede Tageszeit gleichzeitig herrscht - und er fängt nicht Feuer. Von daher an die Morgendämmerung gewandt: die kann ihn mal! Und hoffentlich versteht das jetzt keiner falsch (zur Erklärung: Spike sagt ‚Screw you, Dawn!’, A.d.Ü.) Na gut, zweimal erledigt, jetzt hat er genug. Er hat seinen Teil getan und das hätte er ja nicht mal müssen. Er hat sich seine Seele zurück erkämpft, also was mehr wollen sie noch von ihm?
Spike zündet sich eine Zigarette an, als ein Dämon auftaucht.
Er erklärt dem, dass er hiermit offiziell raus ist – er schlägt den Dämon, der vom Dach auf die Straße stürzt.
Von jetzt an redet keiner mit Spike es sei denn er will es. Und er will nicht – na ja, es sei denn es ist ein wirklich sehr freizügiges Mädchen.
Jetzt muss er erstmal weg von hier. Vor dem höllisch veränderten Aufzug überlegt er sich, dass es vielleicht besser gewesen wäre einfach vom Dach zu springen. Bei all den höllischen Veränderungen muss er unbedingt den Überblick behalten, erinnert er sich selbst.

Vor dem Gebäude, in einem Kreis aus Feuer, liegt eine zusammen gekrümmte Gestalt. Spike erkennt Fred, auch wenn das nicht sein kann. Sie fragt nur, ob es vorbei ist.
Das denkt Spike. Dann fragt er warum sie hier ist, bei ihm und warum überhaupt Fred? Doch irgendwie macht es auch Sinn, überlegt Spike: seine Wunden sind geheilt, sein Mantel ist in tadellosem Zustand und Fred ist wieder normal. Vielleicht ging es W&H ja wirklich nur um Angel.
‚Wesley…’, meint Fred. Ja, vielleicht ging’s auch um ihn und eventuell auch um Gunn – aber nicht um sie, das ist der Punkt. Vielleicht ist das ja so vorherbestimmt gewesen, überlegt er sich. Nur er und Fred. Sie umarmt Spike.

Spike hört Schreie. Er sieht Menschen, die vor Dämonen fliehen. Er will Fred in Sicherheit bringen und was kann selbst ein zweifacher Champion tun? Wahrscheinlich sieht’s ja überall so aus, sie sind nun mal in der Hölle. Trotzdem verwandelt Spike sich und greift die Dämonen an – ne einmalige Sache, stellt er klar. Er sieht Fred auf den Kampf zukommen. Er sagt ihr, dass sie zurückgehen soll. Sobald er kurz den Helden gespielt hat sind sie hier weg.
Fred verwandelt sich in Illyria und macht kurzen Prozess mit den Dämonen.
Verdammt, er hatte das echt nicht gewusst.
Die geretteten Menschen fragen was hier vor sich geht. Spike schließt die Augen. Er meint mehr zu sich selbst, dass er es langsam satt hat – zurückzukehren wird langweilig.
Die Menschen fragen ob sie bei ihm bleiben können, denn hier ist es nicht sicher. Und wird sie - Illyria – mit ihnen kommen, denn sie sieht ja nicht unbedingt aus, als ob sie Schutz braucht?
Illyria betrachtet den Kopf eines Dämons, den sie diesem abgerissen hat. Spike geht zu ihr. Doch, den braucht sie wirklich, sagt er noch.
The End.

Connor:

Nachdem Angel ihn weggeschickt hat, war sich Connor nicht sicher, ob er wirklich gehen soll. Denn seit wann hören Kinder schließlich auf ihren Vater? Dann sieht er die apokalyptischen Vorzeichen.
Connor rennt durch die Straßen (und wirft dabei noch den Mädels ein paar genauere Blicke zu). Dabei überlegt er sich, dass er ja irgendwie insgesamt drei Väter hat. Sein erster Vater hat täglich für ihn gekämpft in einer Höllendimension. Sein aktueller Vater hat nichts von nem Helden, eher was von Cliff Huxtable (die Cosby Show, A.d.Ü.). Und Angel, sein biologischer Vater. Wobei ‚biologisch’ bei seinen Eltern wohl nicht grad der richtige Ausdruck ist. Trotzdem hat er ihm gesagt er soll gehen, also macht er das.
Dann sieht Connor den Drachen. Das reicht, damit Connor sich entschließt zurück zu laufen. Denn Angel braucht auf jeden Fall Hilfe - mal ganz abgesehen davon, dass es ziemlich cool sein dürfte einen Drachen zu erledigen.
Angel wird böse auf ihn sein, aber besser böse als…

Etwas passiert und Connor stolpert. Im nächsten Moment findet er sich in der Hölle wieder.
Eindeutig noch L.A. stellt Connor fest, vielleicht ja die Universal Studios, fragt er sich.
Dann wird Connor schlecht und er übergibt sich. Voller Grauen erinnert sich wieder – an alles: seine Geburt, die Zeit in Quor-toth, die kurze Zeit als Baby im Hyperion, seine Nacht mit Cordy… was er kommentiert indem er meint, dass sein erstes Mal ausgerechnet mit seiner Ersatzmutter war; damit ist er nicht nur ne ‚unbefleckte Vampirempfängnis’, sondern auch noch Ödipus. Angel wäre vermutlich beeindruckt, dass Connor mit Ödipus überhaupt was anfangen kann.
Nun, als Kind zweier Vampire, da hat ja früher oder später alles so enden müssen…

Connor macht sich wieder auf den Weg. Er will Angel finden, sieht sich aber ganzen Dämonenhorden gegenüber und versteckt sich schnell hinter einem Auto.
Die Dämonen unterhalten sich drüber, dass sie eigentlich viel zu spät dran sind. Deswegen können sie die Bezahlung von W&H vergessen. Sie haben ja noch an so einigen Fähigkeiten zu arbeiten – Taktik, töten, etc. – aber das mit dem Pünktlichsein, das müssen sie wirklich auf die Reihe kriegen!
Connor überlegt, ob er die Dämonen angreifen soll und was seine drei Väter wohl tun würden. Aber es sind zu viele, also sollte er besser verschwinden.
Dazu ist es zu spät, als einer der Dämonen ihn packt und zu seinen ‚Kollegen’ schleppt.
Ein hübscher kleiner Schnüffler, findet der Dämon und zeigt ihn den anderen. Die wundern sich, dass das sein Sohn ist. Connor ist überrascht und bestreitet das dann schnell, aber die Dämonen wissen, dass Angel sein Vater ist.
Sie erklären, was sie jetzt vorhaben: ihn töten und damit wieder gut machen, dass sie so spät dran sind.
Connor fragt sich, was zur Hölle er jetzt tun soll. Sein erster Vater würde kämpfen und vielleicht sterben. Sein zweiter Vater auch kämpfen und wahrscheinlich sterben und der dritte würde nur sterben.

Lorne:

Kleine Anmerkung: das Besondere an Lorne’s Teil ist, dass der ganze Text gereimt ist, aber das tu ich euch bestimmt nicht an, A.d.Ü. …

Lorne lässt das letzte Jahr Revue passieren: die Zeit bei W&H, Freds Tod und Illyrias Erscheinen und zu guter Letzt, wie er auf Angels Anweisung hin Lindsey getötet hat.
Er hatte die anderen verlassen und wanderte durch L.A. als alle zur Hölle geschickt wurden. Eigentlich wollte er die Stadt verlassen, aber da war es schon zu spät.

Lorne hat überall die Schrecken mit angesehen, als die Hölle losbrach.
Lorne ist mit einem Taxi – natürlich der ‚verhöllischten’ Version davon – so weit gefahren wie er konnte und so in Silverlake gelandet.
Auch dort herrschte nur Horror, an den Lorne sich nicht mehr erinnern will.
Aber Lorne hat auch etwas anderes beobachtet, nämlich einige Menschen, die gegen die Dämonen gekämpft haben, auch wenn sie eigentlich keine Chance hatten.
Lorne fing an zu singen – seiner Behauptung nach platzte davon einem Dämon der Kopf – auf jeden Fall aber hat er die Menschen soweit motiviert, dass sie sich alle gemeinsam in den Kampf stürzten; einen Kampf, der über Tage tobte.
Am Ende hatten sie die kleine Stadt Silverlake von den Dämonen befreit.

Der Zauber einer Hexe errichtete ein Art magisches Feld über Silverlake.
Die restlichen Dämonen flohen.
Es gab viele Opfer und viel Gewalt, doch am Ende wurde aus Silverlake ein Stück Himmel mitten in der Hölle, wo alles Böse verbannt und schlechte Gedanken verboten wurden.
Lorne hat seitdem seine Freunde auf magischem Weg im Auge behalten, während die Leute ihn nach einer Woche zu ihrem Anführer wählten. Und ihm gefiel diese Rolle.
Es hat eine Weile gedauert, aber ganz langsam wurde Lorne wieder der Alte…

Zurück zu George…

Er hat all diese Geschichten seinem Bewacher – einem von Gunns Vampirkumpels – erzählt, dem das ewige Gequatsche schreckliche auf die Nerven geht. George meint dazu, dass es ja kein Quatschen ist, sondern Telepathie, aber das bringen sie ihnen auf der Vampirschule wohl nicht bei.
Der Vampir warnt George. Immerhin ist Gunn nicht hier um ihn von irgendwas abzuhalten.
Das Fischwesen provoziert den Vampir weiter. Es meint, dass Gunn dann wohl alle anderen mitgenommen und ihn hier zurückgelassen hat – kein Wunder, wenn der versucht Gunn nachzuahmen und sich dafür den Schädel rasiert. Aber mal ehrlich, haben Mami und Papi vergessen eine Erlaubnis für ihn zu schreiben, so dass er hier bleiben musste?
Der Vampir stellt klar, dass Gunn es besser fand ihn hier zu lassen, als so ne Art Trumpfkarte. Er verwandelt sich und kommt drohend auf George zu.
Er wird Gunn einfach erzählen, das George versucht hat zu entkommen und deswegen nahm es ein etwas… unschönes Ende.

To be continued… 

 

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