Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 8

Autorin: Ladyofdarkness


Angel: After the Fall #8

Zum letzten Mal werfen wir einen Blick zurück, bevor es regulär in der Handlung weitergeht. Es wird endlich Gunns Geschichte erzählt und wer sich fragt wie die ganz normalen Menschen den Untergang von L.A. erlebt haben, kriegt auch darauf eine Antwort (ähm, interessiert das echt jemanden?). Und es geht wieder los mit dem irgendwie doch liebenswerten Fisch George…

Betta George:

Georges vampirischer Bewacher mag es gar nicht, dass der Fisch in seinen Gedanken stöbert. Der hat nur einen kurzen Ausflug in dessen Gedankenwelt gemacht, dabei aber allerlei interessante Sachen entdeckt. George ‚redet’ die ganze Zeit auf den Vampir ein, obwohl der ihn mehrfach warnt still sein, bis er George schließlich schlägt, um ihn zum Schweigen zu bringen.
Der Blutsauger beugt sich zu George runter und stellt mal eins klar: er durfte vielleicht früher so quatschen und da hatte er bestimmt auch genug Freaks, die ihn beschützt haben, aber jetzt ist er nur noch am Leben, weil Gunn es so will; weil er ihn braucht. Und sobald er hat, was er will… nun, dann kann er (also George’s Bewacher) mit dem Fisch machen was er will. Und er stellt sich ne ganze Menge vor – er tötet jeden Tag, aber das, was er George antun wird, wird alles übertreffen! Und niemand wird ihm zur Hilfe kommen. Er ist auf sich allein gestellt - so, wie sie alle….

Antwort mit Zitat Nach weiteren Beiträgen von ladyofdarkness suchen        Zum Anfang der Seite springen Gwen:

An einem wundervollen Abend ist Gwen am Strand. Sie hat mit einem Mann namens Nate ein Picknick gemacht und küsst ihn. Er würde gerne mehr tun als sie nur zu küssen, doch Gwen möchte damit noch ein bisschen warten. Nate versteht nicht warum - schließlich küssen sie sich seit geschlagenen drei Stunden. Und sie berühren sich, fügt Gwen, mehr zu sich selber, an. Ja, meint Nate, jede Menge berühren. Gwen gefällt das, sie konnte das sehr lang nicht tun und jetzt… dann verflucht sie Nate dafür, dass er die Stimmung ruiniert hat. Er will Gwen wieder an sich ziehen und versichert ihr, dass berühren okay ist, doch sie steht auf. Sie sollte gehen, findet sie. Sollte sie nicht – denn wenn sie geht, dann weiß er nicht, wann er sie wieder sehen wird, befürchtet Nate. Nun, Gwen weiß ja wo er arbeitet und wenn sie ihn sehen will, dann kommt sie einfach vorbei, antwortet sie.
Nate sitzt ein bisschen betröppelt auf der Picknickdecke. Dann fragt er Gwen, ob sie, nur so zum Spaß, wenn sie vorbeikommt nicht vorgeben könnte, dass sie mehr getan haben als nur zu knutschen. Denn sein Boss hat, als der Gwen gesehen hat, geglaubt, es sei nur ein Scherz und Nate hat halt erzählt sie zwei seien… Sie sollte wirklich gehen, betont Gwen.
Nate will sie zurückhalten und bittet sie zu warten. Gwen dreht sich noch mal um und will grade sagen, dass er es aufgeben soll, als der Himmel förmlich explodiert.

Als die herunterstürzende Feuerwand auf den Ozean trifft, fängt dieser an zu kochen - Al Gore hat sie ja gewarnt, dass das passieren würde, aber sie wollte nicht hören, weil er doch ein Nerd ist, versucht Gwen zu scherzen. Nur, dass es so schnell gehen würde, hätte sie nicht gedacht…
Sie glaubt erst an eine seltsame Feuerwerkshow, merkt aber, dass hier etwas anderes Sonderbares vor sich geht.
Und es wird noch seltsamer, meint Nate und sieht auf den Vergnügungspark. Dort hat das Riesenrad ein Eigenleben entwickelt: es dreht in unglaublicher Geschwindigkeit und schleudert die Fahrgäste hinaus, während auf dem Pier Brände ausbrechen.
Irgendwer muss was tun, findet Nate hysterisch. Absolut, stimmt ihm Gwen zu. Und sie ist schon ein paar Leuten begegnet, die das besser regeln können als Nate - und mit denen man auch besser rumknutschen kann, sagt sie noch leise.
Nate ist total hysterisch, weil sie nur rum steht. Er greift nach ihrem Arm, bevor Gwen ihn warnen kann. Gwen schreit noch ‚nein’, im nächsten Moment gibt es einen Energieblitz und Nates verkohlte Überreste liegen im Sand.
Gwen starrt auf ihre Hände und dann hinaus auf das kochende Meer. Was auch immer das mit der Welt macht ist auch daran schuld, das wird ihr klar. Und sie hat es verdient, findet sie und schreit das auch der höllischen Welt entgegen und schickt noch eine Energieentladung auf die Barriere.

Dann hockt sie sich neben Nate und weint, als sie ihn ansieht.
Sie wusste es kann wieder passieren. Nur, dass es innerhalb eines Augenblicks geschehen musste…
Das wird wieder in Ordnung gebracht, verspricht sie dem toten Nate. Sie hat nicht gelogen, als sie sagte, dass sie ein paar Leute kennt, die mit solchen Sachen Erfahrung haben – wahrscheinlich sind die ohnehin schon dabei.
Gwen steht auf und wischt die Tränen weg. Falls das anhalten sollte – und das wird es nicht – und sie nicht wieder jemanden oder etwas findet, das sie ‚zurückverwandelt’ - und das wird sie – dann hätte sie sich nur gewünscht, sie hätte die kurze Zeit genutzt um jemanden zu daten. Das geht nicht gegen Nate, erklärt sie dessen Leiche, es wäre nur schön gewesen zu wissen wie es ist nicht allein zu sein – wenigstens für eine kurze Zeit.
Gwen verlässt den Strand, während ihre Hände wieder von Energie aufgeladen werden, die den Boden trifft.

Normale ‚L.A.-ler’:

Einer der vielen ‚das-Ende-ist-nahe’-Prediger steht mit seinem Schild vor einem kleinen Kino und ruft den Leuten seine Warnungen zu. Er tut das für die Menschen, doch die sehen ihn nur seltsam an.
Eine Frau aus dem Kino meint, er müsse damit aufhören, aber er erinnert sie dran, dass dies ein freies Land ist – auch sie versteht nicht, das weiß er. Er macht den Leuten Angst. Doch er weiß nicht was er sonst tun soll – soll er zulassen, dass sie sich dumme Filme ansehen, anstatt sich auf das kommende Ende vorzubereiten?
Der junge Mann erinnert sich, wie er die Frau aus dem Kino zum ersten Mal getroffen hat: er stand auf der Leiter und hat auf die Anzeigetafel über dem Eingang seine Botschaft geschrieben – und wenn die Mächte der Ewigkeit nicht gewollt hätten, dass er das tut, warum haben sie dann die Leiter da rum stehen lassen?
Sie fragt warum er immer so negativ ist. Ist er nicht, er sagt nur was kommt und will, dass die Menschen sich vorbereiten. Er hat’s getan: Vorräte angelegt und sich ein Schwert besorgt.
Warum geht er nicht und tut zur Abwechslung was Nettes? Tut er doch und sie wird ihm dafür noch danken. Sie will ihm grade sagen, dass er einfach verrückt ist, als L.A. zur Hölle geschickt wird.

Die beiden können nicht glauben was geschieht. Während die Frau in Panik gerät ist der Junge total begeistert – alle haben ihn für verrückt gehalten, aber jetzt sehen sie ja alle, dass er die ganze Zeit recht hatte! Er würde das gerne feiern. Doch die Frau schreit und läuft dann davon, so wie viele Leute. Der junge Mann sieht ihr nach, dann geht er, während er drüber nachdenkt, dass die Frau wie alle nur dumm ist…
Nach zwei Wochen treibt er sich noch immer dort rum und denkt noch immer über das Gleiche nach. Er hat sich inzwischen in dem Kino häuslich niedergelassen.
Und er hat der Frau, falls sie doch noch mal vorbeikommen sollte, eine Nachricht auf der Anzeigetafel hinterlassen - eigentlich ist es eine Lüge: ‚das Ende vom Ende ist nah’…
Der Mann stürmt mit gezogenem Schwert auf ein paar Dämonen los, die draußen vor dem Kino aufgetaucht sind…

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Gunn:

Gunn erwacht langsam. Er erinnert sich an den Kampf, wie er um Hilfe bat.
Jemand kommt auf Gunn zu und fragt dann wie er sich fühlt.
Gunn liegt bandagiert in einem Bett. Er fragt sich wo er ist. Er glaubt er sei gefangen genommen worden, dann bemerkt er die Verbände.
Gunn ist verwirrt, er weiß nicht was passiert ist, was mit den anderen ist oder wer ihn gerettet hat…
Ein Mann kommt näher. Er sagt Gunn, dass alles wieder gut wird und er sich beruhigen soll.
Gunn befiehlt sich selbst durchzuatmen. Er will sich ja beruhigen. Er will Luft holen und kann es nicht. Warum, fragt Charles sich.
Der Kerl riecht nach Vampir, stellt er fest. Außerdem hat er einen Pflock in der Jackentasche – genau wie Angel. Dann wird Gunn klar, was er grade eben gedacht hat: riecht wie ein Vampir?
Der Mann erklärt, dass sie seit Wochen darauf gewartet haben, mit Gunn sprechen zu können.
Er fragt Gunn was das Letzte ist, an das er sich erinnert.
Gunn will Zeit gewinnen. Er erinnert sich an einen übermäßig freundlichen Vampir, der ihm gesagt hat, dass er sich beruhigen soll… und davor… an die Gasse… und an die Chancen, die sie hatten…

Gunn weiß noch, dass sie nicht gegen die Dämonen ankamen. Sein Auge wurde getroffen und er stürzte blutend zu Boden. Angel ist zu ihm gelaufen und sagte ihm, dass alles wieder wird, aber Gunn wusste es besser. Dann entdeckte Angel etwas – nämlich einen der Dämonen, der den Drachen kontrollierte.
Es war ein Ork, meint Gunn lächelnd und fügt an, dass zu Orks und Drachen eigentlich nur noch die Hobbits fehlen.
Gunn wollte, dass Angel wartet. Der hat versprochen zurück zukommen und sich dann wieder in den Kampf gestürzt. Gunn weiß, dass Angel ihn nicht gehört hat – er hatte einen Plan und wenn das erstmal der Fall ist, dann kriegt Angel sonst nichts mehr mit. Und sein Plan hat sogar funktioniert: kaum hatte Angel den Ork enthauptet, wurde der Zauber von dem Drachen genommen... nur, Angel ist nicht zurückgekommen.
Gunn hat gesehen, wie das Drachenfeuer die Dämonen verbrannte, dann wurde Gunn gepackt – von dem Kerl, der sich jetzt mit ihm unterhält. Jemand fragte noch, ob das der Richtige ist. Sie haben Gunn mit sich gezogen und er hat noch versucht nach Angel zu rufen.
Dann wurde er von dem Vampir gebissen und verwandelt.

Der Mann erklärt Gunn, dass das der einzige Weg war: Gunn starb und niemand sonst konnte etwas tun, niemand sonst konnte ihn retten.
Gunn packt den Vampir an der Kehle.
Der erklärt, dass sie die ganze Zeit da waren. Sie haben beobachtet, aber sie mussten auf den Drachen warten. Der Vampir versucht Gunn noch klar zu machen, dass es so was wie einen Plan gab und dass er genau diese Reaktion vorausgesehen hat.
Gunn will nichts hören. Er redet sich ein immer noch menschlich zu sein und will, dass der Vampir aufhört zu reden.
Die Anhänger des Vampirs erscheinen in der Tür, um nach ihrem Boss zu sehen. Der erklärt nur, dass alles okay sei. Genau das haben sie erwartet und das musste passieren. Gunn ist so viel wichtiger als er ahnt, deswegen haben sie ihn verwandelt…
Gunn wird wütend und verwandelt sich. Er soll das nicht sagen!
Gunn springt auf und greift sich den Pflock aus der Jackentasche seines Sires. Er will wissen wer ihnen gesagt hat, dass er so verdammt wichtig ist. Wolfram & Hart?
Glaubt Gunn wirklich sie würden auf die hören? Also wirklich! Sie arbeiten sogar unter deren Radar. Das könnte auch Gunn, meint der Vampir und bietet Gunn einen Platz in seinem Team an. Er weiß, dass all das verwirrend sein muss; außerdem war Gunn wochenlang außer Gefecht. Zusammen könnten sie… Damit der Kerl endlich aufhört zu reden, stößt Gunn ihm den Pflock durch die Kehle.

Gunn denkt daran, dass er wegen Angel in dieser Gasse war. Aber sobald er nutzlos war, wurde er einfach vergessen und jetzt ist der *das*!
Aber er ist nicht so – Gunn weiß nicht woran es liegt, aber er ist nicht wie sie. Das kann nicht sein…
Er hat die Verbände abgerissen und seine Wunden sind verheilt.
Er sieht die anderen Vampire an und fragt sie, ob es da noch mehr gibt, das er wissen sollte.
Na ja, fängt einer an, da ist das, was draußen vor sich geht… äh, das soll ihm besser jemand anderer sagen.
Ihm egal wer es sagt, aber Gunn will das jetzt verdammt noch mal wissen!
Einer der Vampire zieht den Vorhang zur Seite und zeigt Gunn das höllische L.A.
‚Oh’, meint Gunn dazu.
Dann zieht er seinen Sire an den Haaren hoch. Sie kriegen das also hin, huh? Das können sie, keucht der.
Nett gesagt, findet Gunn. Aber er wird sicher verstehen, dass Gunns Maß an Vertrauen erschöpft ist. Gunn erklärt dem Vampir, dass er von jetzt an übernimmt und nennt den Vampir dabei ‚Angel’ – dann stößt er seinem Sire den Pflock durchs Herz.

Gunn sieht die anderen Vampire mit dem Pflock in der Hand an.
Er will wissen was hier los ist. Er wusste schon bevor der Vorhang zur Seite gezogen wurde, dass er in der Hölle ist… und er will raus.

To be continued…

 

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