Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 20

Autorin: Ladyofdarkness


After these Messages - we'll be right back!

Buffy hatte in letzter Zeit jede Menge um die Ohren: ihre Schwester ist ein Centaur; sie hat das Herz einer Jägerin gebrochen; ist durch die Zeit gereist, um die zukünftige Jägerin Fray zu bekämpfen; hat ihre beste Freundin töten müssen und die Hauptzentrale in Schottland wurde zu allem Überfluss auch noch zerstört. Trotzdem konzentriert sie sich noch immer auf ihr Ziel, nämlich die Menschheit vor dem Bösen in der Welt zu beschützen, auch wenn die sich gegen sie wendet.
Ist dafür Twilight verantwortlich? Und auch für die feindliche Einstellung der US-Regierung ihnen gegenüber? Für die abtrünnige Jägerin Simone und ihre Diebesbande?

<Only time will tell. Until then, it’s about time Buffy got some well-earned sleep.>

Buffy kämpft gegen einen Dämon/Vampir nach dem anderen und benutzt dabei immer wieder die gleichen Sprüche.
Haben die eine Ahnung was das Problem ist, wenn man die Welt rettet? Man kommt nie zum schlafen, nicht mal zu einem Nickerchen, beschwert sich Buffy Sie wäre ja sogar schon mit einem halben Nickerchen zufrieden.
War es eigentlich immer so schwer, fragt sie sich. Und falls ja, warum?

Irgendwann nach dem x-ten Vampir fällt Buffy in ihren dreckigen Sachen und mit schlammverschmierten Schuhen im derzeitigen Quartier ins Bett; und kuschelt sich ins Kopfkissen.
Xander, der im Zimmer aufgetaucht ist, kriegt nur zu hören, was er an der Anweisung nicht verstanden hat, sie nicht mal dann zu wecken, falls wieder eine Apokalypse ansteht.
Hat er verstanden. Es ist nur…
Was ist es diesmal, fragt Buffy mit geschlossenen Augen und ohne sich auch nur umzudrehen. Geht’s um Dawn? Hat sie sich wieder in was Neues verwandelt? Ist sie jetzt vielleicht ein riesiger Affe? Oder ein riesiger Roboter? Oder ein riesiger Robot-Affe?… Obwohl, wenn sie sich in einen überdimensionalen Robot-Affen verwandelt hat, würde sie das schon gerne sehen, murmelt Buffy.
Nein, sie ist kein Riesen-Robot-Affe - aber das würde er auch gerne sehen, antwortet Xander.
Bhhhitte, sie ist völlig verdreckt, steckt immer noch in ihren schmutzigen Klamotten, in ihrem verdrecktem Bett, also raus mit ihm, damit sie ein bisschen Schlaf kriegt. Aber… genau darum geht’s doch. Es ist nicht ihr Bett, das sie hier einsaut, sondern seins!
Buffy hört Xanders Beschwerde gar nicht mehr, denn die ist inzwischen eingeschlafen.
Buffys Traum…

 

Sunnydale, Summer’sches Haus:
Buffy schläft noch, wird aber unsanft aus dem Schlaf gerissen, als jemand ruft, dass sie in die Gänge kommen soll, sonst kommt sie zu spät zur Schule.
Buffy reibt sich verschlafen übers Gesicht. Sehr seltsam, grad hätte sie schwören können, dass…
Buffy hört wieder die Stimme, dieses Mal mit der Androhung, dass sie sonst reinkommt.
Mom…? Buffy reißt die Augen auf und sitzt aufrecht im Bett.
Die Stimme schreit inzwischen - hat Buffy ihr überhaupt zugehört?
Okay, jetzt ist es nicht mehr seltsam, sondern grausam. Buffy lässt sich zurück aufs Bett fallen, zieht sich das Kissen über den Kopf und redet sich ein, dass das nur ein Traum ist. Und dieser soll bitte enden und sie hätte gerne einen anderen.
Die Tür zu Buffys Zimmer geht auf. Joyce und Klein-Dawn tauchen im Türrahmen auf. Sie macht keine Scherze, betont Joyce. Dawnie meint noch gehässig zu ihrer Mom, dass sie doch gesagt hat, dass Buffy noch nicht mal aufgestanden ist.
Buffy springt aus dem Bett. Sie ist am Leben, ruft sie und umarmt ihre Mom stürmisch.
Joyce weiß überhaupt nicht was das alles soll. Sie hat keine Zeit für Scherze, also könnte Buffy sich bitte mal langsam anziehen?
Yeah, der faule Dummkopf soll sich anziehen, stimmt Klein-Dawn zu, als Buffy sich kritisch im Spiegel anschaut und sich fragt was sie da überhaupt an hat (ein Shirt mit der Aufschrift ‚Relax’, A.d.Ü.). Also, wenn sie’s nicht will, dann nimmt Dawn es, schlägt die vor.
Im nächsten Moment wird Dawn von Buffy begeistert fest umklammert. Sie ist nicht riesig, oder ein Centaur oder ein Robot-Affe, freut Buffy sich. Sie ist nur klein. Also wirklich… wann war sie je so klein?
Dawn versucht sich zappelnd zu befreien und ist der Meinung, dass Buffy auf Drogen ist; sie hat das in der Schule gelernt.
Joyce schickt Dawn runter, damit die zu Ende frühstückt. Und Buffy…
… anziehen, essen, Bücher, Schule. Schon verstanden, zählt die auf.
Das hofft Joyce. Als sie sich umdreht und grade das Zimmer verlassen will, hält Buffy sie kurz zurück und sagt ihr, dass sie wirklich glücklich ist, sie zu sehen.
Joyce fühlt Buffys Stirn, weil sie nicht sicher ist, ob die sich wohl fühlt; stellt aber fest, dass sie wohl kein Fieber hat. Allerdings war sie diese Woche jede Nacht aus.
Was sie nicht sagt. Tja, die Arbeit einer Jägerin endet nie.
Einer Jägerin…? Joyce sieht Buffy fragend an.
Oh, richtig. Das weiß sie ja noch nicht, wird Buffy unbehaglich klar.
Was weiß sie noch nicht, fragt Joyce verwirrt.
Noch nicht? Oh. Es ist nur, weil sie ihr noch nicht erzählt hat, dass… sie drüber nachdenkt, zum Volleyball zu gehen. Und die Arbeit einer Spielerin (slayer – player, alles klar?, A.d.Ü.) endet nie, korrigiert Buffy sich übertrieben strahlend.
Ganz ernsthaft, an manchen Tagen hat sie keine Ahnung was in Buffys Kopf vor sich geht, erklärt Joyce. Aber sollte sie wieder zu spät zur Schule kommen, dann kann sie die Party heute Abend vergessen.
Sie wird nicht zu spät kommen, versicht Buffy - es gibt eine Party?

Sunnydale High:
Es klingelt. Buffy steht etwas unsicher auf dem Schulflur.
Also gut, Buffy gibt zu, wenn man ‚seltsam’ googlen würde, dann würde man ein Bild von diesem Tag finden. Das könnte natürlich alles das Werk irgendeines Schlafdämons sein – oder vielleicht hat der Geist von Ethan Rayne sie zurück in de Traumssphäre gezerrt – schon wieder. Aber was auch immer, sie schafft das. Nur was ist, wenn sie sich wieder mit Algebra rumschlagen muss? Na, zumindest weiß sie diesmal, dass es null Nutzen haben wird, wenn sie erwachsen ist.
Buffy gibt ein freudiges Quietschen von sich, als sie Willow entdeckt. Sie ist am Leben! Und gar nicht böse. Und sie hat… dieses eine Ich von ihr nicht getötet.
Willow kriegt gerade von Cordelia einen ‚netten’ Vortrag gehalten. Die hat nämlich über sie nachgedacht.
Ach wirklich? Wieso…?
Nun, sie ist sicher, dass Willow von der großen Party gehört hat, die Cordy heute Abend gibt.
Si-sicher. Nicht nur sie – also auch Buffy und Xander; und sie haben geplant… fängt Willow an.
… ja, sie war noch nicht fertig, unterbricht Cordelia Willow. Sie greift sich eine von Will’s Haarsträhnen und fragt, ob’s nicht an der Zeit wäre, irgendwas mit ihren Haaren anzustellen. Diese Strähnen verdecken so sehr ihr Gesicht. Willow soll sie einfach kürzer schneiden oder eine Dauerwelle versuchen – so könnten sie alle mehr von ihr sehen, rät Cordelia.
Und… das wäre gut, fragt Willow unsicher.
Nein, aber Willow würde dann besser sehen können, wie hoffnungslos sie wirklich ist, lacht Cordy zusammen mit ihrer Clique.
Buffy legt den Arm um Wills Schulter und meint grinsend, dass das sie’s nicht schwer nehmen soll. Vielleicht ist Cordy eines Tag tot und Will eine höchstklassige Hexe.
Wirklich, fragt die erfreut. Darf sie dann auch einen spitzen Hut tragen?
Die beiden springen aus dem Weg, als jemand unkontrolliert auf einem Skateboard den Flur entlang geschossen kommt.
Xander?! Klar, Xander, beantworten Buffy und Will sich ihre Frage selbst, als es kracht und er vom Skateboard fällt.
Direktor Snyder hat sich das Skateboard gegriffen und sieht auf Xander runter. Der ist hoffentlich nicht wirklich auf einem Skateboard durch seinen Flur gefahren, oder?
Also, rein technisch gesehen, nein. Denn das Skateboard hatte mehr ihn im Griff als umgekehrt, gibt Xander zurück.
Dieses Ding kriegt er am Ende des Schuljahrs wieder, erklärt Snyder.
Aber das ist ein brandneues Board, protestiert Xander.
Entweder wird das Board in seinem Büro eingeschlossen oder er - was soll es sein, fragt Snyder und geht einfach.
Er soll’s mal so sehen, muntert Buffy Xander auf, vielleicht wird Snyder eines Tages von einer gigantischen Schlange gefressen… und er wird eine Augenklappe tragen und die Aufsicht über sehr viele Frauen haben.
Wirklich…? Wie ein Pirat? Könnte er vielleicht ein Weltraumpirat sein, mit einem außerirdischen Hund?
Willow versucht hustend Buffys Aufmerksamkeit zu bekommen.
Oh, richtig. Sie mag ja… und sie ist nicht… na ja, wahrscheinlich doch… aber nicht…, stottert Buffy zusammen.
Was ist sie nicht, fragt Willow.
Huch, da redet sie mal wieder, bevor sie denkt. Hey, bestimmt hat Giles was für sie zu tun, rettet Buffy sich verlegen.

Der Friedhof:
Oookay, also das hier wird langsam zu ihrem persönlichen Pleasantville – ohne das schwarz/weiß und die Witherspoon allerdings… Ist ihr aber egal, weil sie fast vergessen hatte wie es ist, einfach mal die Scoobies zu sein.
Buffy wirbelt gutgelaunt einen Pflock in der Hand, als sie mit Xander und Willow (mit Laptop) über den Friedhof spaziert.
Giles – mit einem obligatorischen Buch in der Hand – erwartet sie schon. Gut, dass sie hier ist. Das Schicksal der ganzen Welt steht heute Nacht auf dem Spiel
Buffys gute Laune verschwindet augenblicklich. Oh, yeah, an den Teil erinnert sie sich. Genau da kam ihr Leben ihrem Leben in die Quere.
Die Schüler des Morgala sind recht einzigartig, sogar für Vampire, liest Giles vor. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Blutsauger verehren diese jemanden oder etwas, das sich ‚Morgala’ nennt. Dessen wahre Natur ist ihm jedoch nicht bekannt – und hört ihm überhaupt irgendjemand zu, fragt Giles indigniert.
Willow schmachtet Xander an. Sie könnten ja zusammen zur Party gehen, schlägt sie vor. Und sie könnten Buffy auf dem Weg abholen, ergänzt Xander. Toll, schwärmen dann beide, als Buffy Kunststückchen mit einem Pflock vollführt.
Oh, oh, er kann’s gar nicht erwarten. Das wird so ein Spaß. Was glauben sie wird Harmony wohl tragen, jauchzt Giles sarkastisch, nur um die drei dann streng anzugucken. Sie haben Grund zur Annahme, dass die Schüler heute Abend ein Ritual vollenden werden, das… wie soll er es ausdrücken… das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse irreversibel zerstören wird! Das ist genau die Art von Situation, für die Buffy auserwählt wurde, erinnert Giles sie wütend.
Er soll sich nicht so aufregen, sonst kriegt er noch einen Herzanfall. Sie werden diese Schüler von Morgan Freeman finden…
Morgala!
Die auch. Na jedenfalls werden sie ihr Nest finden und sie wird sich um sie kümmern, wie sie’s ja schließlich immer tut, meint Buffy lapidar.
Wie sie’s immer tut, fragt Giles ungläubig nach.
Yep. Das hier läuft doch alles prima – Jägerin-Anfängerin nach außen, aber mit einem Super-Jägerinnen-Wissen. Buffy rotiert den Pflock, wirft ihn hoch, doch anstatt ihn zu fangen, kriegt sie ihn an den Kopf. Au! Das gibt bestimmt einen Fleck.

 

Morgala Unterschlupf:
Buffy tritt die Tür ein und kämpft gegen die Vampir, die Morgala verehren. Sie verwandelt alle drei mit Leichtigkeit zu Staub. Willow und Giles stehen sprachlos daneben, während Xander sich begeistert als Jägerinnen-Sport-Kommentartor betätigt, der von den Bufflympics berichtet und alles kommentiert.
Danach marschiert Buffy einfach aus der Gruft. Damit hätten sie jetzt Zeit für ‚s, s und s’’ und schaffen’s immer noch rechtzeitig zur Party.
Giles versteht nicht - die drei ‚s’?
Haben sie ihnen denn auf der Wächterschule gar nichts beigebracht? Seife, Dusche, Styling (‚die drei s’ funktioniert natürlich nur mit ‚s’ wie shower, A.d.Ü.), erklärt Xander grinsend.
Offensichtlich nicht, gibt Giles zu. Er will ja diesem Abend keinen Dämpfer versetzen mit schlechten Neuigkeiten…
Wer? Er?, fragen die drei theatralisch wie aus einem Mund.
Ahem, obwohl er wirklich sehr von Buffy’s heutigen Kampffertigkeiten beeindruckt ist… aber, die Schüler von Morgala haben das Bild eines Drachen verehrt.
Sie hat keinen Drachen gesehen, meint Buffy. Haben Willow oder Xander einen Drachen gesehen?
Beide verneinen.
Das wäre geklärt. Dann können sie ja gehen, meint Buffy überschwänglich.
Giles findet, dass sie ihre Aufgabe wirklich ernster nehmen sollte.
Sie versucht nur ein bisschen Spaß zu haben. Erinnert er sich an ‚Spaß’? Das ist etwas, wovon sie jede Menge hatte, bevor zur Auserwählten wurde – was, ob er’s glaubt oder nicht, nicht so toll ist wie alle behaupten. Und eines Tages wird es achtzehnhundert Jägerinnen geben, die in zehn einzelnen Gruppen arbeiten und jeder wird sie ‚Ma’am’ nennen! Also wird sie heute Abend wenigstens ein kleines bisschen Spaß auf dieser Party haben! Wow, das hat sich gut angefühlt, findet Buffy. Na ja, vielleicht nicht so sehr für Giles; aber: wow.
Giles rückt seine Brille zurecht und sieht der davon stürmenden Buffy und den beiden anderen hinterher. ‚Ma’am’?…, wundert Giles sich noch.

Summer’sches Haus, gleicher Tag später am Abend:
Buffy hält melancholisch das Kreuz ihrer Halskette in den Fingern und denkt an Angel.
Ihre Mom taucht in der Tür auf und fragt wo der Rest von dem Rock ist, den Buffy da an hat.
Sie kann ihr vertrauen, sie hatte schon Schlimmeres an.
Joyce versucht wirklich verständnisvoll zu sein….
Großartig, könnte sie das bitte morgen früh sein, wenn sie nicht spät dran ist?
Es ist nur… diese ganze ‚Party’. Wissen sie irgendwas über die Leute, die dort sein werden, fragt Joyce zweifelnd.
Ja, es sind genau die Leute, die dort sind, meint Buffy in ihrer unschlagbaren Logik.
Sie weiß… dass sie noch nicht lange in Sunnydale wohnen. Und Joyce will einfach nicht, dass sie irgendwohin geht, wo es gefährlich sein könnte.
Gefährlich…, grinst Buffy ihre Mom an.
Die findet das eigentlich nicht so lustig.
Buffy fällt Joyce in die Arme. Ist es auch nicht, antwortet sie. Manchmal wünscht sie sich, sie könnte für immer und immer und immer… hier bleiben und hier leben…
Joyce sagt dazu, dass Buffy ihren Highschool-Abschluss machen wird, zum College geht, vielleicht einen netten Jungen trifft. Sie hat ihr Leben noch vor sich, aber sie kann immer nach hause kommen.
Richtig, bestätigt Buffy und sieht ihrer Mom dabei in die Augen, während sie innerlich seufzt.

 

Auf dem Weg zur Party:
Buffys ‚Spinnen-Sinn’ meldet sich. Ein Schatten fällt von einem Dach aus auf sie.
Wer oder was auch immer es ist, soll sich eine andere Nacht aussuchen, erklärt Buffy laut. Trotzdem springt sie auf das Dach und jammert dabei, dass sie nur einmal wohin gehen möchte ohne Vampirstaub überall auf ihren Klamotten zu haben.
Oben trifft Buffy auf Angel. Verdammt, sie braucht nicht ihren ‚Spinnen-Sinn’ sondern ihren Angel-Sinn. Nun sieh ihn sich er einer an: so süß… und bevor sie wusste, dass er Angelus war… und so süß. Und jetzt sollte sie sich wieder einkriegen, versucht sie sich selber zur Ordnung zu rufen.
Nach der üblichen Begrüßung, die nur daraus besteht gegenseitig ihre Namen zu sagen, meint Buffy, nachdem das geklärt ist, hat sie Pläne für den Abend und die schließen ihn nicht ein.
Schön, sehr schön, meint Angel dazu.
Gut, gibt Buffy zurück.
Auch Angel antwortet nur mit ‚gut’. Er wollte ihr nur sagen, dass er gehört hat, dass sie gegen die fünf Schüler von Morgala gekämpft hat und das wohl sehr beeindruckend gewesen sein muss.
Keine große Sache.
Nein wirklich, gute Arbeit, betont Angel. Denn wenn sie sie nicht gestoppt hätte, dann hätten sie… nicht so wichtig, sie hat es ja verhindert. Das war alles, was er dazu sagen wollte.
Danke, gibt Buffy zurück und sagt Angel dann gute Nacht. Sie hat sich umgedreht, als Angel noch anmerkt, dass sie die Halskette trägt, die er ihr geschenkt hat.
Zu seiner Information, sie trägt diese Kette, weil die zum Outfit passt und aus keinem anderen Grund, den er vielleicht in seinem untoten Kopf hat.
Die beiden stehen sich gegenüber.
Buffy meint, dass sie im reden nie besonders gut waren – in vielen anderen Dingen ja.
Wie was zum Beispiel, will er wissen.
Buffy streichelt über seine Wange. Er lebt seit einer Million Jahren…
So lange ist auch nicht. Nur ein paar Dekaden… Jahre… Jahrhunderte… okay, worauf will sie hinaus?
Wenn er etwas über die Vergangenheit von jemanden wüsste und… die Zukunft… würde er es sagen?
Angel nimmt Buffys Hand. Wahrscheinlich nicht. Man kann die Vergangenheit einer Person nicht verändern und nur indem man es erzählt, würde man die Zukunft unberechenbar zu wer weiß was verändern.
Yeah. Gut. Sie muss los, sagt Buffy und sieht ihn nicht mehr an. Da ist diese Party… -sache.
Angel wünscht ihr viel Spaß.
Buffy versucht elegant von dem Dach zu springen, landet aber unelegant und vor allem unsanft in einem Müllcontainer. Ihr geht’s gut, wirklich, alles okay, plappert sie, als sie sich den Kopf reibt.

Während Buffy sich auf macht zur Party, geht ihr immer noch die Begegnung mit Angel durch den Kopf.
Er fand es also beeindruckend? Als ob sie was drauf gibt, was Mr. Ich-bin-so-dunkel-und-mysteriös-und-ein-Vampir-der-zum-schlimmsten-Bösen-wird-und-sie-unendlich-traurig-macht denkt…
Buffy hört schon die Musik von der Party, als sie stutzt. Moment, was hat er gesagt?
Buffy geht jeder Satzfetzen durch den Kopf – vor allem die ‚süßen’ Sachen. Bei ‚Du siehst so wunderschön aus’, verscheucht sie ärgerlich die Gedanken, denn das hat Angel ja nicht mal gesagt!
Dann fällt es ihr wieder ein: Angel hat von fünf Schülern gesprochen hat. Genau das war es! Er hat fünf gesagt, aber es waren doch nur drei.
Buffy wird abgelenkt von einem Song, den sie von der Party hört – und sie liebt diesen Song und kann dazu auch tanzen. Drei, fünf, was soll’s? Vielleicht kann Angel ja nicht zählen. Vielleicht…
Ach Mist, vielleicht schafft sie’s ja erst noch zum Friedhof und wieder zurück bevor die Party vorbei ist. Damit stürmt Buffy in die andere Richtung davon.

Der Friedhof:
Buffy entdeckt in der Gruft zwei weitere der Schüler von Morgala, die bei irgendeinem Ritual sind.
Sie hasst es, wenn sie recht hat; und noch mehr, wenn er recht hat.
Die Vampire drehen sich um und erklären, dass sie zu spät kommt.
Nein. Nein, da irren sie sich. Sie wird noch rechtzeitig zur Party zurück sein.
Während Buffy den einen der Vampire zu Staub werden lässt, stößt der andere einen riesigen roten Stein in ein Abbild an der Wand und ruft dabei Morgala solle erwachen.
Die Gruft beginnt zusammenzubrechen und Buffy ist klar, dass das vermutlich nicht gut ist. Im nächsten Augenblick bricht ein riesiger – und vor allem wütender Drache – durch die Wand und direkt auf Buffy zu. Die kombiniert, dass die Vampire nicht das Abbild des Drachen verehrt haben, sondern den Drachen selbst!
Morgala bricht durch die Gruft und verfolgt Buffy, die über den Friedhof läuft.
Der Drache greift Buffy an, packt sie und zieht sie mit sich nach oben; sie ist aber nicht sonderlich beeindruckt. Ist das das Beste, was er drauf hat? Da hatte sie ja mehr Action in Disneyland – und sie reden hier von Fahrten in Teetassen!
Buffy wird weiter kopfüber nach oben gezerrt. Hey, sie kann ihr Haus sehen! Und auch das Haus, wo die Party stattfindet, die sie grade verpasst!
 

Die Party bzw. in der Luft darüber:
Buffy verliert bei der Auseinandersetzung mit dem Drachen einen ihrer Stiefel und regt sich deswegen auf - Drachen haben wohl keine Ahnung was Schuhe kosten!

Unten auf der Party lästert Cordelia über Buffy – dass die sich nicht mal die Mühe macht herzukommen, also die ist ja wohl wirklich so was von einem Loser; Loser mit einem großen ‚L’. Eine totale Null. Cordy fällt nichts ein, von dem was Buffy tut, das auch nur im Entferntesten interessant ist. Im nächsten Moment bekommt Cordelia Buffys verlorenen Stiefel auf den Kopf. Das wiederum sehen Willow und Xander mit Schadenfreude.

Buffy hat sich inzwischen auf den Kopf des Drachen geschwungen. Da kommt er einfach in ihren Traum - dabei ist doch alles, was sie wollte, nur mal solche potthässlichen Viecher zu vergessen. Aber nein, er musste auferstehen und das mal wieder fast unmöglich machen. Tja, Zeit, das zu korrigieren, meint Buffy.
Sie stemmt sich gegen den großen, roten Juwel in der Stirn des Drachen. Nachdem die ihn zum Leben erweckt haben, indem sie diesen Stein in der Wand platziert haben – mal sehen was passiert, wenn sie den Stein wieder löst.
Genau das tut Buffy und der Drache löst sich buchstäblich in Luft auf. Dabei hat Buffy nicht bedacht, dass sie sich in luftiger Höhe befindet und fällt jetzt direkt in einen Baum hinein und dann auf den Boden, wobei sie einen Schwall von ‚Au’ und ‚Autsch’ von sich gibt und schließlich feststellt, dass das Spaß gemacht hat.
Mit dem ‚Aufprall’ endet Buffys Traum…

Wirklichkeit:
Xander beschwert sich gerade, dass Buffy sein Bett einsaut.
Die ist nur froh ihn wieder mit seiner Augenklappe zu sehen.
Ja, er weiß, die Mädels finden, dass er damit verwegen aussieht.
Welche Mädchen, fragt Buffy.
Könnte sie jetzt bitte aus seinem Bett aufstehen, fragt er ohne ihr zu antworten.
In der Tür taucht Dawn auf und fragt was hier drin so stinkt. Dann entdeckt sie ihre große Schwester und meint nur, nett wie immer, dass sie es ja nur ist.
Sagte das Mädchen, das ein Pferd ist, gibt Buffy zurück.
Centaur, stellt Dawn klar.
Xander soll sich Dawnie ansehen – so ganz und gar ‚centraurisch’, und sie ist nicht mal ein Robot-Centaur, freut Buffy sich.
Xander fragt Buffy, ob sie okay ist. Vielleicht sollte sie ein bisschen mehr schlafen; oder überhaupt mal schlafen – sie hatte ihre Augen ja grade mal für etwa vier Sekunden geschlossen.
Huh, wovon redet er? Sie hat doch…
Buffy wird unterbrochen als auch noch Willow ins Zimmer kommt. Sie weiß ja, dass Buffy ein bisschen Zeit drüben im Schlummerland verbringen wollte, aber Andrew hat angerufen. Er ist in Madrid und dieses Vampirnest ist größer als sie dachten. Schon wieder.
Wieso ‚schon wieder’ fragt Buffy, dann springt sie in Willows Arme. Ohmeingott, seht sie euch nur an: total magisch und lesbisch, freut sich Buffy und umklammert Willow, die überhaupt nicht weiß was eigentlich los ist. Buffy plappert weiter, dass sie den seltsamsten Traum hatte, wo sie wieder in der Highschool war und sie alle waren da.
Toto auch, fragt Willow interessiert.
Buffy sieht zur Seite. Sie hat die ganze Zeit dran gedacht hat, wie toll es damals war… als es nicht so kompliziert war… und trotzdem… war es irgendwie genauso wie jetzt; nur auf andere Art. Wahrscheinlich spielt es keine Rolle… was auch immer es war, jetzt ist es vorbei und… sie haben eine Welt zu retten, stellt Buffy wehmütig fest.
Buffy erinnert sich noch einmal an ihrer Traumwelt. Vielleicht hatte Angel recht. Man kann die Vergangenheit eines Menschen nicht verändern und würde man es versuchen, käme wer weiß was dabei raus. Aber für einen kurzen, wunderbaren Augenblick war es großartig, wieder zu hause zu sein…
 

 

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