Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 6

Autorin: Ladyofdarkness


No Future for You, Part I

>”Oh, the places you’ll go!” Mom used to read me that book before she tucked me in… nights she was sober enough, anyway.<

Nun, schon der Eingangssatz verrät, dass es in diesem und den folgenden Comics um Faith gehen wird.

Faith ist derzeit in Cleveland. Ganz allein – und sie erinnert sich, dass ihr ein Dr. Seuss mal genau das prophezeit hat - nur von Cleveland war keine Rede. Faith sitzt rauchend auf einem Hochhaus, als ihr Handy klingelt. Das Display zeigt ihr schon, dass es Robin ist. Faith ist überrascht. Sie meint, die meisten Ex hätten zu viel Stolz um sich spätnachts zu melden. Robin meint zu ihr, dass es geschäftlich und nicht privat ist – sie haben ein Problem und brauchen ihre Hilfe. Sie haben ein Vampirnest ausgehoben, aber eine der Frauen, die sie dort gefunden haben, war eine allein erziehende Mutter und Robin und die anderen wollen das keiner der jungen Jägerinnen zumuten. Faith lässt sich die Adresse schicken. Robin fragt noch wie’s ihr geht, aber Faith macht das Handy einfach aus. Dann macht sie sich auf zum Haus des Vampiropfers.

Faith geht in das dunkle Haus. Im Flur hört sie Weinen und findet ein kleines Mädchen, das dort auf dem Boden sitzt. Faith meint alles sei cool und fragt die Kleine wo ihre Brüder und Schwestern sind. Das Mädchen knurrt sie an und Faith sieht ihre Vampiraugen. Sie meint noch ‚verdammt’ und ist dann von den fünf Vampir-Kindern umzingelt. Auf dem Kamin steht ein Bild aus den glücklichen Tagen der Familie, während im Hintergrund Faith die Kinder vernichtet.

Faith kommt zurück in ihre ‚Wohnung’ – eine bessere Absteige. Sie rammt wütend immer wieder einen Pflock in die Wand (die hat schon solche Löcher). ‚Lange Nacht?’, fragt jemand. Faith dreht sich um. Giles steht mit einer Teetasse in der Hand in ihrer Küche und ist erstaunt, dass Faith so viele Teebeutel hat - die sie übrigens gegen Augenringe benutzt, was Giles kommentiert indem er die Tasse wegstellt. Faith fragt was Giles hier tut, denn sie hat ihn seit dem Ende von Sunnydale nicht mehr gesehen. Giles versteht Faith’ blumige Sprache mal wieder nicht, freut sich aber sie wieder zu sehen. Faith antwortet er kann sich die freundliche Tour sparen und fragt wenn sie killen soll, denn schließlich ist sie doch diejenige für die schmutzigen Sachen, richtig? Giles poliert seine Brille und erklärt, dass es keine normale Mission ist. Dann meint er noch, dass er von seinen Quellen weiß, dass Faith schon zweimal versucht hat, einen gefälschten Reisepass zu besorgen. Faith will wissen, ob es ein Verbrechen sei, ein bissen reisen zu wollen. In ihrem Fall eigentlich schon, meint Giles, aber darum geht’s nicht. Es geht darum, dass Faith weg will von diesem zweitklassigen Höllenschlund und raus aus ihrem Leben. Wenn sie ihm hilft, dann garantiert er ihr eine Reise ins Land ihrer Wahl, ein jährliches ‚Stipendium’ und dass sie leben kann, wie immer sie will. Faith erinnert ihn dran, dass sie eine entflohene Mörderin ist, also warum sollte der Rat so was zulassen? Giles meint, hierfür sei er der Rat: er autorisiert ihre ‚Frühpensionierung’ und ebenso diese Mission. Faith fragt was das Ziel ist und rät ein paar Dämonen durch. Giles dreht sich vom Fenster weg, sieht sie an und sagt ‚eine Jägerin.’ Er erklärt, früher gab’s nur eine Jägerin, doch jetzt sind es beinahe 2000 Frauen mit Jägerinnen-Fähigkeiten und nicht jede nutzt diese gewissenhaft. Sie ist nicht nur so wie Faith war, das wäre rehabilitierbar. Aber alle Prophezeiungen (und auch der große, bärtige Zauberer von Northhampton) sprechen, wenn diese Lady nicht eliminiert wird,… ‚Vom Ende der Welt, ergänzt Faith, denn Giles sieht mal wieder so nach Apokalypse aus, findet sie. Giles erinnert Faith, dass das kein Spiel ist, sondern, dass er sie bittet ein menschliches Leben zu beenden. Faith hat das schon beim ersten Mal kapiert, meint sie und fragt dann, wer die ‚böse Schlampe’ ist.

England: Die Jägerin heißt Lady Genevieve und sie ist grade auf einem Ausritt. Sie überlegt sich einen Hund zuzulegen, aber ihr Begleiter namens Roden findet, sie sollten sich doch lieber wieder ihrer Aufgabe zuwenden: ihre einzigartige Stellung im Leben würde eine besondere Erziehung erfordern und dazu zählt als wichtigstes Kapitel die Fuchsjagd. Genevieve hat darauf gar keine Lust, zumal sie nachts auch nicht schlafen kann, weil sie immer Alpträume hat. Sie will Roden grad damit erpressen sie damit in Ruhe zu lassen, wenn sie dem Duke nicht erzählen soll, wie ihre ‚Studien’ wirklich aussehen, also sie etwas wahrnimmt. Sie kann es fühlen, meint sie und springt vom Pferd. ‚Sie’ würde sich dort drüben verstecken Roden findet das exzellent und rät Genevieve dann es zu beenden bevor sie noch entkommt. Hinter einem Baum versteckt sich ein Mädchen, sie will wissen was hier los ist und wer zur Hölle sie ist. Dann sagt sie, dass sie zwar nicht weiß, wie viele sie noch gekidnapped haben, aber mit ihr haben sie sich garantiert die Falsche ausgesucht. Sie tritt Genevieve. Die ist sauer wegen ihrer jetzt schmutzigen Bluse und verpasst dem Mädchen mit Leichtigkeit einen Schlag, der sie zu Boden schleudert und umbringt. Sie ist schockiert und meint zu Roden, dass sie doch dachte dieses Mädchen sei stärker, weil sie doch auch eine Jägerin sei. War sie auch, meint Roden als er vom Pferd absteigt, und das macht es noch beeindruckender. Gigi, so nennt Roden sie, überlegt, dass sie die Leiche loswerden müssen, dass sie ihren Dad dazu bringen muss die Anwälte einzuschalten, falls…. Darum soll sie sich keine Gedanken machen, meint Roden und beschwört zwei Dämonen herbei, die sich um das tote Mädchen kümmern. Gigi fährt Roden, den sie eine irischen Hexe nennt, an: dass sie alles gemacht hat, was er gesagt hat und jetzt will sie was ihr zusteht! Roden korrigiert: erstens, dass Hexen molchfressende alte Weiber wären, er aber ein halbwegs attraktiver Warlock. Zweitens muss sie geduldig sein. Unter dem Arm geklemmt hat Roden eine Mappe auf der das Symbol mit dem Stern und der Sonne (Dämmerung, ihr erinnert euch?) abgebildet ist…

In einem Hotel: Giles und Faith sind im leeren Restaurant. Faith wundert sich, dass sie noch immer in Amerika sind, wo diese Jägerin doch in England lebt (sie nennt Giles ‚G’). Giles meint dazu, dass ihr Training noch nicht komplett ist. Faith glaubt nicht, dass er ihr kampfmäßig noch was beibringen kann. Giles meint, wenn es eine 0815-Mission wäre, dann könnte er sich ne Waffe schnappen und es selber machen. Aber diese Jägerin ist nicht nur eine der oberen Zahntausend und superreich, Lady Genevieve Savidge hat auch einen Weg gefunden, ihr Anwesen vor konventionellen Angriffen zu schützen. Der einzige Weg sie auszuschalten, ist mit List und Betrug nahe genug an sie ranzukommen. Also muss Faith sich in ihre Welt einschleichen und deswegen wird Giles sie fit machen in Etikette, damit sie zu Lady Genevieves 19. Geburtstags-Kostümparty gehen kann. Faith denkt sie war mit genügend Bankern im Bett um zu wissen wie man mit der Oberklasse umgeht. Giles versichert, dass es im englischen Adel um viel mehr als Geld geht – sie muss vertraut werden mit Adelsstand, Ausdrucksweise, Etikette etc. Faith fragt Giles ob er high ist, denn da wären doch Millionen Mädchen besser für diese My-Fair-Lady-Schiene geeignet als sie. Auch besser als er, meint Giles, aber er ist zu ihr gekommen, weil… Dabei fasst Giles Faith’ Arm.

Sie erinnert sich in einem Flashback wie das auch eines der Vampirkinder in dem Haus getan und sie eine wertlose Hure genannt hat. Faith wirbelt herum, schreit, dass er sie nicht anfassen soll und sticht die Gabel, die sie grade in der Hand hat, in Giles’ Arm. Dann merkt Faith, dass er es ist und sie ist geschockt. Sie fragt ob er… Er hat schon Schlimmeres überlebt, unterbricht Giles sie. Faith entschuldigt sich, aber sie mag es nicht angetatscht zu werden, es sei denn sie fängt damit an. Hat er zur Kenntnis genommen, sagt Giles. Er zieht sein Jackett aus und rollt den Hemdsärmel hoch. Dabei entdeckt Faith ein Tattoo auf Giles’ linken Arm und fragt seit wann er so was hat. Drauf antwortet Giles mit verdrehten Augen ob sie ernsthaft glaubt, der erste junge Mensch zu sein, der so rebelliert; ob sie denkt die Erste zu sein, die Unschuldige aus eigener Dummheit heraus verletzt hat. Faith hört mit gesenktem Kopf zu. Giles sagt ihr, dass sie sich gar nicht so unähnlich sind. Er hat aber in seiner Jugend gelernt, den Preis dafür zu zahlen – wer das schafft kann auch als Erwachsener die unangenehmen Sachen durchstehen, meint er zu Faith. Die fragt, ob es eine Salatgabel war. Giles versteht nicht. Die Gabel, mit der sie auf ihn losgegangen ist, meint Faith, das war doch eine Salatgabel. Eigentlich nicht, erklärt Giles, denn die ist kleiner und schmäler, aber damit können sie anfangen zu arbeiten.

Das Schloss in Schottland: Xander, nur in Trainingshosen, erklärt dem Sandsack (der schrecklichen Macht!), dass er ihn fürchten soll. Er macht einen auf Kurt Russel in der ‚Klapperschlange’. Buffy hat alles gehört. Sie meint zu Xander er soll vorsichtig sein, ehe der arme Sandsack noch vor Angst von seiner Kette fällt. Xander schreit auf und versteckt sich dann hinter dem Sandsack. Er dachte er hätte den Trainingsraum die ganze Nacht für sich, dann stammelt er noch ein bisschen und verstummt. Buffy fragt ihn, was ihn auf einmal zum Trainieren bringt. Renee (eine der Jägerinnen aus den ersten Comics, die sich für ihn zu interessieren schien, ihr erinnert euch?) wollte ihn morgen als Sparringspartner, also wollte er sich in Form bringen. Sparringpartner, fragt Buffy mit hochgezogenen Augenbrauen. Sie sind nur Freunde, verteidigt Xander sich und dass das so was von nur workout sein wird. Buffy sitzt am Fenster und zeichnet etwas auf die beschlagene Scheibe. Xander fragt, ob alles okay ist. Buffy hat das Dämmerungs-Symbol gezeichnet und betrachtet es. Sie ist vollkommen im Sorgenmachen-Modus, erklärt sie. Weil sie immer noch nicht wissen, was das damit zu hat, dass das Militär ihnen den Krieg erklärt hat. Sie fragt Xander, ob er schon was von Giles gehört hat. Der zieht erstmal ein T-Shirt an (vom Sunnydale Highschool Schwimmteam!) Xander hatte schon ein paar Wochen keinen Kontakt zu Giles. Aber er ist sicher, dass der nur zu viele neue Bücher einsortieren muss, als dass er in alten Wälzern nachforschen könnte. Xander plappert noch sinnloses Zeug und merkt das dann auch. Buffy meint, das mache immer noch mehr Sinn, als das was sie geträumt hat. Trouble im Traumland, fragt Xander. Buffy erzählt, dass sie jede Nacht dasselbe träumt: irgendein Ding jagt sie und dass es sie am Ende immer erwischt; doch bevor es sie tötet sieht es ihr immer in die Augen und sagt ‚Die Königin ist tot. Lang lebe die Königin.’

England: Giles blättert unten in einem Buch, Faith ist irgendwo oben. Giles stellt Faith noch eine Frage über Adelsrangfolgen bevor ihr Auto kommt, um sie abzuholen. Faith meint, sie hätte keine Scheiß-Ahnung. Fabelhaft, findet Giles, ihr Akzent ist fast annehmbar. Gut, denn mit allem andere, das er ihr beigebracht hat, tut sie sich schwer. Giles meint, sie macht das schon. Dann fragt er, ob sie mit ihrer Wahl zufrieden ist. Falls das Ziel war, dass sie wie sich wie ein kompletter Idiot fühlt, dann ja, meint Faith. Faith kommt in einem eleganten Abendkleid die Treppe runter und fragt wie das ist. Könnte nicht besser sein, meint Giles und nimmt erstmal die Brille ab.

 

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