Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 9

Autorin: Ladyofdarkness


No Future for You, Part IV

Faith erinnert sich an ihre Zeit mit dem Bürgermeister in Sunnydale. Er hatte ihr gerade das rosa Kleid geschenkt und sie gebeten, dass sie ihn doch Richard nennen soll. Daran wie er sich bei ihr bedankt hat. Ohne sie wäre sein ganzer Plan vielleicht nicht durchführbar gewesen… zumindest hätte es nur halb soviel Spaß gemacht. Der Bürgermeister hat Faith erzählt, dass er und seine Frau nie das Glück hatten ein Kind zu haben. Aber wenn er in Faith’ Augen schaut, dann sieht er eine Tochter, auf die seine Frau stolz gewesen wäre. Faith sagt verlegen danke. Dann meinte er sie solle doch ihre ‚Spielklamotten’ anziehen, denn das Blut von Unschuldigen geht so schlecht aus Baumwolle raus…. Die Meisten haben ihn für einen bösen Drecksack gehalten, aber sie nicht. Alle dachten, dass er sie irgendwie ausgebeutet hätte, doch sie hat das nie so empfunden. Es tut noch immer weh sich an damals zu erinnern – und etwas anderes zu fühlen, als dass sie geliebt wurde.

Die Gegenwart: Roden steht auf dem Balkon und sieht nach unten auf Faith und Genevieve. Er ruft Gigi zu, dass sie die verräterische Schlampe töten soll. Genevieve schreit Hope – Faith! - an: sie hat sie in ihr Haus gelassen, in ihre Badewanne! Faith, inzwischen aus dem Pool geklettert, spottet nur: Gottchen ja, sie hat Gigi einen falschen Namen genannt, na und? Aber über die wirklich wichtigen Dinge hat sie nicht gelogen. Gigi soll dieses mittelalterliche Ding weglegen, dann könnten sie sich unterhalten wie… Genevieve schlägt Faith den Axtgriff ins Gesicht und schreit sie an, still zu sein. Nicht mal Engländerin ist sie, richtig? Dann fragt sie Faith, woher dieser widerliche Akzent stammt und rät mal New York. Faith wischt das Blut aus dem Gesicht, steht langsam auf und meint dabei, ‚autsch, das tut weh’. Sie versetzt Gigi einen Tritt, der sie in hohem Bogen durch den Garten und direkt durch die Scheibe eines Gewächshauses befördert. Faith steht in dem jetzt geschaffenen ‚Eingang’ und erklärt, zum Mitschreiben, dass sie ein Bosten-Girl ist – die Teaparty, falls Gigi das was sagt. Aber die interessiert gar nicht, aus welcher unbedeutenden Kolonie Faith gekrochen ist, sie steht grade mal auf der gleichen Stufe wie ihr Dienstpersonal! Außerdem verdient sie es gar nicht überhaupt von einer Jägerin getötet zu werden... und noch viel weniger eine zu sein. Genevieve holt mit der Axt aus und schlägt nach Faith. Die springt einfach ab. Die Waffe steckt nun in einem Baum und Faith balanciert darauf. Ja glaubt Genevieve denn, dass Faith darum gebeten hat? Dann tritt Faith Gigi erneut. Genevieve meint Faith sei den Titel Jägerin noch weniger würdig als diese so genannte, aufgeblasene Prinzessin von Wales ihren verdient gehabt hätte. Sie hätte auf Roden hören sollen, stellt Genevieve fest. Faith springt ab, schlägt einen Salto und landet neben Gigi. Wenn Genevieve auf jemanden sauer sein will, dann sollte sie’s doch mal mit Roden versuchen – der wird ihr Tod sein, verspricht Faith ihr.
Gigi stürzt sich wieder auf Faith. Roden mag sie antreiben, aber er ist auch ihr bester Freund, erklärt sie – etwas, von dem sie bezweifelt, dass Faith das je hatte.

Außerhalb des Anwesens: Der Zwergenmagier Trafalgar versucht noch immer die magische Barriere zu durchdringen, was aber nichts bringt. Giles meint ‚zur Hölle’. Trafalgar erklärt, es sei vorbei – eher kommt ein Blutsauger ohne Einladung in sein Domizil, als dass sie da durchkommen. Er dreht sich um und geht. Giles meint, dass er doch nicht aufgeben kann. Dann soll er doch mal seinen letzten hundert Ehefrauen fragen, erklärt der Zwerg. Es tut ihm leid, aber hier braucht es dunklere Künste als seine. Giles’ Handy piepst – Willow ist dran… tja, wo sie grade von Hexen reden... Giles geht ran und ist froh, dass Will sich grad meldet. Eigentlich wollte er sie ja aus all dem raushalten, aber er fürchtet, er braucht doch ihre Hilfe beim Deaktivieren eines mystischen…. Er soll die Klappe halten, wird Giles von Buffy angefahren. Willow, Xander und ein paar Jägerinnen hören stirnrunzelnd zu, während Buffy noch das Poolwasser aus den Haaren wringt. Sie regt sich auf, dass Giles mit *ihr* arbeitet und ihr nicht mal was davon gesagt hat! Giles will es ihr später erklären, meint er zögernd, aber jetzt stehen Leben auf dem Spiel. Ja, ihres zum Beispiel, meint Buffy, denn Femme Nikita hat grade versucht sie im Pool zu ertränken! Giles ist entsetzt. Buffy erzählt, dass Faith und ihre neuen ‚Freunde’ sie nach England teleportiert haben und dass Will sie zurückgeholt hat. Giles versteht nicht, dass Buffy Faith zurückgelassen hat, Willow soll sich darum kümmern. Nicht bevor er ihr gesagt hat, was eigentlich vor sich geht! Nein – denn Giles will sie da nicht reinziehen. Buffy ist schockiert und gibt das Telefon wortlos Willow. Die fragt ob alles okay ist. Buffy antwortet einfach, dass Will tun soll was sie kann. Xander meint ein bisschen hilflos, dass Giles vielleicht einfach etwas Zeit allein braucht. Buffy geht und meint dabei noch, ob es überhaupt was anderes gibt (als allein).

Genevieves Haus: Faith und Genevieve kämpfen noch immer im Gewächshaus. Faith landet grade in einem Rosenbeet. Gigi regt sich auf, denn es sind die blöden Rosenbüsche ihrer Mom! Jetzt muss Roden die neu wachsen lassen, bevor Mommy zurückkommt – sie hat eine Gartenschere in der Hand. Na, wenn Roden so toll ist, wo ist er denn dann grade, fragt Faith. Er weiß, dass sie auf sich aufpassen kann, ihr vertraut und sie verehrt, meint Gigi, dann wirft sie die Gartenschere nach Faith. Vielleicht, vielleicht auch nicht, gibt Faith zurück und fängt die Schere auf. Aber ein Teil von Gigi weiß, dass da irgendwas nicht stimmt – sie verdient nicht, von irgendwem ‚verehrt’ zu werden. Gigi meint sie verdient alles, was aber stattdessen an so unwürdige Flittchen wie Faith verschwendet wurde. Gigi sieht das ganze Jägerinnenzeugs als ihr Geburtsrecht an und sie will alle bis auf die Letzte töten, dann werden endlich die Alpträume enden. Wenn die Träume sie so stören, dann soll sie, verdammt noch mal, aufwachen, meint Faith – sie springt ab und tritt Gigi mit ganzer Kraft. Die fliegt durch die Luft und auf den Baum zu, in dem halb die Axt steckt. Nein, meint Faith noch, aber es ist zu spät: die Klinge bohrt sich in Gigis Rücken. Faith läuft hin – es tut ihr so leid, sie wollte nie… Genevieve will noch sagen, dass es doch ist wie in dem Song… dann stirbt sie. Faith kniet vor ihr. Im Eingang taucht Roden auf – er kann es nicht fassen und meint dann, dass er wohl aufs falsche Pferd gesetzt hat. Faith, mit Tränen in den Augen, sieht ihn an: er ist doch ein gottverdammter Zauberer, also soll er sie heilen! Roden fesselt stattdessen Faith auf magische Weise. Warum sollte er sich die Mühe machen? Sein Auftrag war eine Jägerin auszubilden um so am Ende alle Jägerinnen zu besiegen, nur Genevieve war die falsche Wahl. Faith hingegen könnte genau die Richtige sein. Nicht mal, wenn er der letzte Kerl auf Erden wäre, gibt die zurück. Sie beide könnten Buffy auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassen, sagt er. Faith wird aufmerksam. Er hat den Blick in Faith’ Augen gesehen, als Buffy da war. Sie wird nie glücklich sein, solange die irgendwo da draußen ist, meint Roden. Bei der kommenden ‚Säuberung’ ist ihm Verschonung versprochen worden, solange er nur hilft bei der Vernichtung Buffys – und das Buch wird ihnen genau zeigen wie. Er hält Faith das Buch mit dem Twilight-Symbol entgegen. Faith nimmt es, sagt Danke und schlägt es Roden dann ins Gesicht – sie war noch nie eine große Leserin. Rodens Augen werden schwarz. Sie soll es ruhig behalten, er weiß ja wie es endet. Roden benutzt Magie und schleudert Faith durch die Glasscheiben in den Garten. Es gibt doch nichts Schlimmeres als ne abgehalfterte Jägerin – die sollten jung und frisch sterben und nicht wenn sie anfangen nachzulassen. Faith wird von einer riesigen Hand aus Ende umklammert und fragt sich was passiert. Die Hand drückt zu und Roden wünscht auf Wiedersehen. Dann lächelt Faith, was Roden irritiert. Hinter ihm steht Giles mit der erhobenen Gartenschere. Er stößt sie Roden in den Rücken, im gleichen Moment zerplatzt die Faust aus Erde und Faith ist frei. Roden fährt herum. Giles wird von einer Energieentladung getroffen. Roden zieht die Schere aus seinem Rücken und geht auf Giles zu. Sie werden alle sterben, jede einzelne der Schlampen – das weiß Giles doch, oder? Faith ruft Giles und wirft ihm dann Rodens Buch zu. Der fängt es, schlägt es auf und spricht den Zauber, mit dem der Warlock das magische Feld um das Anwesen erschaffen hat. Roden amüsiert sich, denn Giles glaubt doch nicht wirklich einen seiner eigenen Zauber gegen ihn einsetzen zu können. Er kann aus jeder magischen Barriere ausbrechen. Giles weiß das, deswegen hat er das Feld auch in Roden projiziert. Rodens Haut fängt an Blasen zu schlagen. Giles befielt ‚zerplatzen’ und Rodens Kopf explodiert. Eine Hand legt sich auf Giles’ Schulter. Faith meint sie sollten gehen, sie sind hier fertig.

Giles’ Wohnung: Am Morgen kommt Faith die Treppe runter. Giles fragt wie sie sich fühlt. Ganz gut, war ja nicht das erste Rodeo. Sie fragt zurück wie’s ihm geht (Faith sagt ‚Conan, der Bibliothekar’!). Nun ja, das ist eine Seite von ihm, die er seinen Schützlingen nicht gerne zeigt – aber er hat schon vorher getötet. Das macht es nicht leichter, meint Faith und schaut zur Seite. Nein, tut es nicht, gibt Giles zu. Dann wechselt er das Thema. Er zieht einen Pass hervor und gratuliert Faith zur ehrenvollen Entlassung – er hat ihr eine einwandfreie Identität besorgt und ein one-way-Ticket nach… Danke, unterbricht Faith ihn, aber sie ist noch nicht bereit auszusteigen. Giles dachte sie sei durch mit dem Blutvergießen. Ist sie auch. Aber da draußen gibt es vielleicht noch mehr Gigis. Und wenn sie aufhört mit töten und stattdessen anfängt… Sozialarbeiterin für die Jägerinnen zu spielen, dann kann sie vielleicht ein paar böse Mädchen retten. Giles überlegt. Faith glaubt, dass er es für eine schlechte Idee hält. Ganz im Gegenteil, versichert er. Er hat sich gefragt, ob er ihr nicht dabei helfen soll. Ein Krieg kommt auf sie zu, aber vielleicht können sie beide ein paar Schlachten gewinnen, bevor einer von ihnen beiden sich daran beteiligen muss. Faith weiß das Angebot zu schätzen, aber sie ist fertig damit Anweisungen anzunehmen – sogar von Kerlen, die sie mag. Giles dachte mehr an eine gleichwertige Partnerschaft, immerhin können sie ihre Friedensmission schlecht in ihrem bisherigen ‚Arbeitsverhältnis’ durchziehen. Er könnte ja der Steed und sie seine Peel sein. Faith versteht die Anspielung nicht – sie hofft nur, dass das nicht so abartig ist wie es grad klingt. Aber wie auch immer, würde das nicht ‚sein’ Mädchen übel nehmen. Giles rückt seine Brille zurecht. Er fürchtet, dass er das nicht sagen kann, denn im Moment reden sie nicht miteinander. Dann sind sie wohl auf sich gestellt, meint Faith. So scheint es, gibt Giles zurück.

Irgendwo: Ein Hubschrauber fliegt eine Art Tafelberg an. Eine Frau, Lieutenant Molter, in Militäruniform steigt aus. Sie fragt nach ‚Twilight’ - sie bittet demütig um eine Audience und all den Mist, sagt sie. Sie hält die Handfläche hoch, auf der das rote Twilightsymbol zu sehen ist. Sie trägt sein Symbol, also will sie eine verdammte Audience. Sie soll sich beruhigen, meint eine Stimme. Irgendwer oder irgendwas schwebt vor ihr. Wenn er erstmal die Neuigkeiten erfahren hat, wird ihm nicht mehr nach schweben zu mute sein, sagt sie. Ihr Spitzel hat berichtet, dass Summers noch am Leben ist – der Trottel hat versagt. Roden und Genevieve waren nicht seine Untergebenen – sie waren seine Ziele, stellt das Wesen klar. Ihre Feinde sollten manipuliert werden, damit die den Krieg für sie führen. So soll das Zeitalter der Magie näher rücken, indem sie Wächter gegen Jägerin und Jägerin gegen Jägerin ausspielen – am Ende sollen so auch die Sieger vom Schachbrett gekippt werden. Lt. Molter fragt wen schon ein paar Türme kümmern, wenn die Königin noch im Spiel ist. Wie kann er das als Sieg verbuchen, wenn sie doch weiter in den Tag hinein kämpfen kann. Das Wesen beobachtet wie die Sonne untergeht und antwortet, dass sie ihr ruhig den Tag überlassen können, denn schon bald genug würde die Nacht kommen.

 

 

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