Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 1

Autorin: Ladyofdarkness


Spike After Fall #1

Spike ist gerade in einen Kampf verwickelt gegen ein paar saurierähnliche Dämonen, die einen kleinen, dicklichen Jungen in ihrer Gewalt haben.
Spike zieht eine Bilanz des Geschehens: Dämonen überall, die die Menschen ausnutzen. Die Menschen wiederum sind wie erstarrt. Und er? Er tut verdammt noch mal sein Bestes um sich zwischen die Menschen und die Dämonen zu stellen. Nicht immer klappt das. Jetzt grade zum Beispiel.
Eins der Wesen hat ihn gepackt. Es ist ziemlich sauer, dass Spike mit einer Eisenkette nach ihm (ihr, es???) geschlagen hat. Dazu meint Spike der Kerl sei wohl nicht von hier, denn hier ist das das übliche Begrüßungsritual. Was auch erklären würde, warum der Dämon ihn nicht ebenso begrüßt hat. Aber da sie da jetzt klargestellt haben…
Das Wesen hat mit seiner Echsenzunge aus Spikes Mantel ein verstecktes Schwert geangelt. Spike schaut da drauf. Das? Ach, das war beim Mantel dabei, erklärt er dann.
Die Dämonen sind bessere Gegner als die letzten Loser, mit denen er es zu tun hatte, denkt er sich, als der Dämon ihn wieder packt.
Der Dämon ist ganz zufrieden. Jetzt haben sie doch ein hübsches Geschenk für die Lords – den kleinen Dicken und den Vampir. Einer seiner Dämonenkumpel findet nur, dass der Vampir zu viel quatscht.
Na gut, könnte auch sein, dass er noch ein klein wenig geschafft ist vom letzten Gegner, überlegt Spike weiter.
Die Dämonen entscheiden derweil, dass Spike ja seine Zunge nicht braucht – die könnten sie ihm raus schneiden. Dann fällt dem Anführer auf, dass einer von ihnen, namens Nata fehlt.
’Hier’, meint Illyria, die aufgetaucht ist und den toten Dämon hochhält.
Zum Glück ist er bei seiner Mission nicht alleine, denkt Spike weiter.
Illyria erklärt den restlichen Dämonen, dass die dankbar sein sollen. Nata war schwach und somit ist die Gruppe jetzt stärker. Was sie aber auch gleich wieder ändert, als sie zwei weitere der Wesen tötet. Illyria macht kurzen Prozess mit weiteren der Dämonen, während Spike sich sein Schwert zurückholt und den Dämonenanführer mit dessen eigener Zunge würgt - er soll mal dankbar sein, dass sein Kumpel wenigstens schnell gestorben sind und nicht erwürgt wurden. Er bittet Illyria noch, dass sie ihm den Spaß überlässt. Natürlich kann sie’s nicht lassen und ersticht den Dämon trotzdem. Na schön, seufzt Spike.
Illyria hat inzwischen den kleinen Jungen am Hals gepackt, der weint. Sie sollten sein Dasein beenden, meint sie.
Für ne Schlägerei ist sie ja großartig, aber mit zwischenmenschlichen Interaktionen hat sie’s einfach nicht. Spike wäre schon vor Wochen übergeschnappt, wenn er ausschließlich sie um sich hätte zum Reden, denkt er sich. Aber wie gesagt, er ist ja nicht allein.
Er reißt den Jungen weg von Illyria. Er fragt was eigentlich ihr Problem ist. Zur Klarstellung: 1. Krise verhindert und ungebetene Besucher eliminiert und 2. – dabei dreht Spike sich mit dem Kleinen zu einer ganzen Gruppe Menschen und Dämonen um, die sich in einer Art Vergnügungspark befinden – möchte irgendwer hier ein Kind haben?    

Ein paar Stunden später:
Spike und ein Mann namens Jeremy - den Spike ständig Jerry nennt, was dem gar nicht passt - holen aus einem Vorratslager des Vergnügungsparks Vorräte. Jeremy hängt dieses Zeug zum Hals raus. Versteht Spike sogar, aber wenigstens ist es essbar und außerdem ganz gut geeignet um die Apokalypse zu überstehen. Jeremy soll aufhören rumzuheulen und lieber den Grill anschmeißen, es wird langsam spät.  
Wie will er denn wissen wie spät es ist, es ist doch immer gleichzeitig jede Tageszeit. Sie sind schon ne Weile auf und deswegen ist es spät, so! Er erklärt hiermit die offizielle Pacific Spike Zeit und die ist 9:15., alles klar?
Spike und Jeremy gehen mit dem Zeug wieder raus zu den anderen. Er verkündet, dass sie heute speisen werden wie Touristen. 

Er hat wirklich nicht um all das gebeten, überlegt er. Er war glücklich mit der Lone-man-Situation. Immerhin, als er das letzte Mal Teil von einem Team war, hat es mit einem Kampf auf Leben und Tod geendet. Na ja, nicht sein Tod natürlich, er ist ja schon tot. Aber die ganze restliche Stadt. Und wo endete das alles? In der Hölle.
Dann fand er Fred. Aber im Prinzip war das nur wieder schmerzhaft, denn Fred erwies sich ja weiterhin als Illyria.
Also hat er sich seine Urzeitliche Göttin geschnappt und einen sicheren Platz gesucht. Ein paar Menschen haben sich ihnen angeschlossen. Daraus wurden dann schnell mehr und schließlich zu viele.
Die Dämonen begannen mit ihrem Terror, aber er konnte sie ja nicht alle bekämpfen. Also musste er sich seine Kämpfe auswählen – oder besser gesagt er musst Illyria hinterher räumen, wenn die sich ihre Kämpfe ausgesucht hat. Und sie hat sich in ne Menge Kämpfe gestürzt bzw. diese provoziert. Einmal zum Beispiel haben sie für sich und die Menschen nach einem sicheren Platz gesucht und sind bei einem Dämon gelandet. Spikes Möglichkeiten: irgendeine Bezahlung anbieten oder Einschüchterung. Illyria hat eine dritte Möglichkeit gefunden: einfach mit Gewalt nehmen, was man will.  

Spike unterhält sich mit Jeremy während er sich mal wieder eine Zigarette anstecken will – nur das Feuerzeug streikt.
Es tauchen immer mehr Dämonen auf, also sollten sie sich bald was anderes suchen.
Spike ist entnervt von dem Feuerzeug und kriegt deswegen von irgendwem Feuer, als er Freds Stimme hört. Er dreht sich um, sieht sie mit dem kleinen Jungen, den sie gerettet haben. Sie ist mal wieder Fred, lächelt den Kleinen an und redet mit ihm, während sie ihm eine Zuckerwatte gibt.
Spike packt sie am Arm und zieht sie mit sich. Sie versteht nicht was das soll, der Kleine war doch verängstigt. Ja, das sind hier viele, gibt Spike nur knapp zurück. Dann schreit er los wer für das Kind verantwortlich ist.
Ein Paar meldet sich – nicht, dass sie sich freiwillig gemeldet hätten. Spike hat ihnen den Jungen quasi aufgedrängt, aber sie sind glücklich… Nett von ihnen. Also, sie sind für ihn verantwortlich, und dazu gehört vor allem sie von ihr – er zeigt auf Fred – fernzuhalten! Er packt den Mann am Kragen und fragt, ob sie sich verstanden haben. Ja. Gut, falls er den Kleinen noch mal mit Illyria sieht, dann sind sie hier raus – er, die Missus und Junior. Spike verspricht, dass er sie an der Dämonen verseuchtesten Stelle von L.A. aussetzen wird und zwar beschmiert mit Bratensauce und einem verdammten Apfel im Rachen!
Nachdem er das klargestellt hat, zieht Spike Fred/Illyria mit sich, die gar nichts versteht. Sie soll sich darum keine Gedanken machen, meint Spike nur und ruft dann nach Jeremy.   

Ein paar Minuten später:
Eine völlig verwirrte Fred sitzt in einer Ecke. Sie sieht nach einer Wunde an ihrem Bauch, die verbunden wurde. Spike ist nebenan mit Jeremy. Sie unterhalten sich. Offenbar soll Jeremy eine der Attraktionen des Vergnügungsparks in Gang bringen. Jeremy ist nicht ganz glücklich darüber – zum einen war das gar nicht jetzt geplant, sondern erst um Mitternacht (nach Spike-Zeit) und zum anderen ist die Bedienung schwieriger zu durchschauen als die bisherigen, die sie aber schon zerlegt hat.
Spike sieht zu Fred rüber. Verdammt, sie bemerkt irgendwas, stellt er leise fest und treibt dann Jeremy an, schnell zu arbeiten. Der hat es geschafft und ein lautes Geräusch ertönt als eine der Bahnen angestellt wird.   
Eine Bahn mit einer riesigen Ente auf dem Dach ist aktiviert und gleichzeitig erwacht die Ente zu dämonischem Leben. Fred nimmt es wahr und verwandelt sich in Illyria.
Spike und Jeremy kommen zurück zu den anderen. Das sollte sie ein paar Stunden beschäftigt halten, hofft Spike. Wenn sie das Monster erledigt hat, soll Jeremy sie zur Geisterbahn bringen. 
Warum? Jeremy versteht es nicht. Er ist Spike dankbar für alles, was er für ihn getan hat, dass er ihn vor den Werwölfen gerettet hat – aber warum will er unbedingt, dass Fred/Illyria die böse Göttin ist?
Spike überlegt kurz. Er wollt das nie sagen, aber… Dann schlägt er Jeremy ins Gesicht. Der ist wütend und fragt was das soll. Das hat er gefühlt, richtig? Klar, gibt Jeremy zurück. Okay, dann soll er jetzt Spike schlagen. Jeremy will nicht. Spike aber schon – er soll’s einfach als ausgleichende Gerechtigkeit ansehen. Okay, meint Jeremy, aber bevor er zuschlagen kann, ohrfeigt Spike ihn erneut. Jeremy ist sauer und will wissen was das soll. Spike erklärt’s ihm: Jeremy tut es weh, weil er menschlich ist, ihm nicht, weil er ja ein ach so böser Vampir ist. Das wollte er eigentlich beweisen, hat sich aber halt im letzten Moment anders überlegt und dafür entschuldigt er sich auch.
Spike dreht sich um. Er erklärt Jeremy, dass es besser ist, wenn Illyria vorerst Illyria bleibt, damit sie überlebt.   
Jeremy hat gesehen, wie Spike sie ansieht. Ach ja? Nicht so, stellt Jeremy klar – sondern, dass es Spike jedes Mal das Herz bricht, wenn sie die Kontrolle verliert und zu Fred wird. Er dachte erst, es wäre weil Spike auf Frauen steht, die ihm in den Arsch treten können – und nebenbei, das glaubt er sogar immer noch – aber das ist nicht der Grund, denkt er.
Jeremy erklärt, dass er sich mit Herzensangelegenheiten auskennt, auch wenn Spike ihm das vielleicht nicht zutraut. Zum einen hat er immer die Cosmopolitan seiner Schwester gelesen und zum anderen hatten er und sein Mädchen an dem Tag, als L.A. zur Hölle ging, Jahrestag. Sie lebt in San Diego und er wollte runterfahren… er hätte ein paar Stunden früher losfahren sollen, überlegt er wehmütig und schaut auf einen Ring, den er aus der Tasche geholt hat.
Spike versteht nicht so ganz, worauf Jeremy hinaus will. Es ist ja nicht so mit Fred und ihm. Aber ganz unrecht hat er auch nicht. Uhm, was erwarte Jeremy jetzt; eine Entschuldigung für die Ohrfeigen, eine Umarmung oder einen gemeinsamen Drink, überlegt Spike hin und her. Jeremy erwartet eigentlich, dass Spike irgendwas sagt, aber der starrt ihn nur an.
Ein paar Jugendliche kommen dazu und wollen mit Spike reden und retten ihn damit aus der Situation. Er sagt Jeremy, dass er sich ein paar Waffen schnappen soll, ein paar Leute dazuholt und sich um die Sicherheit der Leute kümmert.
Die jungen Leute reden auf Spike ein. Sie wollen unbedingt eine der 4D-Attraktionen in dem Vergnügungspark benutzen. Spike lehnt knapp ab, sie geben aber trotzdem keine Ruhe und werden auch noch ziemlich unverschämt. Spike überlegt genervt, ob Angel sich mit so was rumschlagen musste, oder Buffy. Die Kids nerven weiter: keine neuen Kinofilme seit Monaten, kein Internet und im Fernsehen läuft nur diese ‚schreckliche Show über die Hexenschwestern’, die Dämonenangriffe sind ganz lustig, aber sie dürfen ja nie mitmachen, also soll Spike sich mal nicht so anstellen!
Spike erklärt, dass eine Bahn Krach machen würde, Krach zieht Aufmerksam auf sie, aber wenn sie so gelangweilt sind, dann können sie ja gehen und mit Illyria spielen, die macht sie dann fertig, auch in 4D wenn sie wollen. 

Spike geht zur Tiefgarage zu einem Motorrad. Dabei beobachten ihn aus einem Versteck ein paar der Saurier-Dämonen. sobald er weg ist, planen sie die Männer zu töten und die Frauen als Tribut mitzunehmen. Einer der Dämonen zieht einen Dolch und will Spike töten. Sie werden von einer Frau/Dämonin angegriffen und getötet – wer sich denn vordrängeln, erklärt sie. Eine weitere Dämonin hat sich derweil um den anderen Saurierdämon gekümmert.

Spike ist mit seinem Motorrad unterwegs. Er muss ein neues Versteck für die Leute finden und überlegt wo sie hingehen könnten. Er hat gehört der Westwood-Lord sei ein Schwächling vielleicht wäre könnte er ja… Und nebenbei bemerkt: was sollen ständig die verstopften Straßen? Wo wollen die Leute nur hin, immerhin ist da ne gruslige Barriere die alles ein- und aussperrt.
Spike fährt in Richtung Downtown L.A.
Spike kommt zurück auf sein Problem: also, Silverlake soll ja so was wie das gelobte Land sein, aber er hat einem Freund (also Lorne, A.d.Ü.) versprochen fern zu bleiben. Er will ihm auch nicht seine Probleme aufladen.
Spike ist bei Wolfram&Hart angekommen. Hier würde er gerne alles abladen: Probleme, schwere Artillerie, wütende Hexen und ein Dutzend Boybands – am besten in der Lobby und dann zugucken wie sie um Gnade betteln.
Aber wie auch immer. Das dürfte gegenwärtig der sicherste Platz sein. Jede Menge Macht da drin und wenn ein Gebäude als das überstehen konnte, dann ganz klar dieses – na gut, immerhin fing ja von hier aus ja auch der Höllentrip an.
Spike will sich eine Zigarette anzünden und schon wieder streikt das Feuerzeug. Sollte das hier nicht der Ort von Feuer und Schwefel sein? Da muss es doch wohl möglich sein eine verdammte… Flamme wollte er sagen und er kriegt davon jetzt gleich eine große. Er wird vom Feuer des Drachen getroffen. Der Drache faucht Spike an. Der steht dem Wesen gegenüber und fragt dann wie’s ihm geht… 

Im Vergnügungspark wird inzwischen Jeremy von den Kids genervt. Er erinnert sie dran, was Spike zu dem Thema gesagt hat. Und was wollen sie überhaupt von ihm? Er hat nichts zu sagen – Spike erinnert sich ja nicht mal an seinen Namen. Das heißt aber trotzdem nicht, dass die Bahnen angeschaltet werden.
Jeremy sieht plötzlich erschreckt hinter die Jugendlichen. Er sagt allen, dass sie schnell alle rein gehen sollen. Die Kids verstehen erst nicht, sehen aber dann, worauf Jeremy schaut.  
Mitten im Vergnügungspark sind die späteren Spikettes aufgetaucht.
Sie sagen den ‚Anhängern des Vampirs’ dass sie sich ihnen entweder fügen werden oder sie werden sterben.
Erst sind die Kids verunsichert, dann begeistert – das ist doch hunderttausendmal  aufregender als dieses 4D-Dinosaurier-Attraktion. 

 

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