Buffycomic.de - Buffy Comic Staffel 8

Ausgabe: 2

Autorin: Ladyofdarkness


Spike After Fall #2

Spike steht dem Drachen gegenüber und erinnert sich in einem kurzem Flashback wie er diesem zum ersten Mal begegnet ist, nämlich damals bei der apokalyptischen Schlacht in der Gasse. Angel meinte ja da laut und vernehmlich, dass er gerne den Drachen erledigen würde.
War ja klar, dass er nicht mal das richtig machen konnte. Tja, da sind wie nun also, denkt Spike sich, als er und der Drache sich gegenüberstehen. Und überhaupt, betrachtet das Biest ihn etwa abschätzend? Der will doch nicht etwa kämpfen? (Tauchen wir kurz ein in Spikes Gedankenwelt, weil sich dieser innere Monolog so am besten und unterhaltsamsten wiedergeben lässt, A.d.Ü.):
Kein Problem… er kann das! Ist nur eine Frage des wie…
Größe wird überbewertet und er kann ja…
Was eigentlich? Zuschlagen?...
Spike, nimm deine Gedanken zusammen und beweg dich…
Uhm, wie wär’s denn damit dem Drachen ein Auge
auszustechen? Na gut, das hätte als Resultat nur,
dass er von dem Drachen aufgefressen wird, was er
grade nicht so prickelnd findet…
Oder die Nüstern zustopfen? Dann versucht er Rauch zu produzieren und sein Kopf explodiert; sehr effektiv und unterhaltsam…
Oder die klassische, grobmotorische Variante: treten und schlagen…
In sein Maul springen und ihn von innen her zerhacken. Vielleicht findet er dabei ja einen Schatz. Okay, er müsste den Flammen ausweichen, also nicht der beste Plan…
Sein Schwanz. Er springt drauf, der Drache versucht ihn zu schnappen und beißt sich, darüber lachen sie zusammen und gehen dann was trinken…
Ein Dorn in einer Klaue? Er sucht danach, befreit ihn davon und das Monster ist ihm was schuldig und geht auf sein Angebot ein. Nur da ist wahrscheinlich kein Dorn und es heißt bestimmt auch nicht Klaue…
Hm.
Spike baut sich drohend vor dem Drachen auf. ‚Also dann’, ruft er ihm zu. Dann steckt er das Schwert wieder ein und geht zurück zu seinem Motorrad. Er hat beschlossen ihn zu verschonen, erklärt er dem Drachen. Warum auch immer er sich von hier fernhalten soll, er respektiert das. Das ist nur… uhm… fair…
Der Drache stupst Spike an. ‚Ach, komm schon’, meint Spike, bevor ihm klar wird, was das Wesen will. Er klettert auf den Drachen – wenn der denn will, dass sie nen Ausflug machen, sollte er das wohl tun. Als der Drache mit ihm nach oben fliegt überlegt Spike sich, ob das eventuell eine Falle ist. Auch egal, ihm fällt schon was ein. Immerhin ist das einfacher als mit nervigen Menschen und komisch tickenden Super-Göttinnen umzugehen.
 

Der Drache setzt Spike weiter oben im Wolfram&Hart-Gebäude ab.
Während er hier ist, könnte er vielleicht diesen einen Schreibtisch stibitzen – er liebt das verdammt Ding.
Spike hört eine Stimme, die etwas brabbelt (ich geb das mal wortwörtlich wieder, A.D.Ü.):
Schmerz es tu weh lebendig sein muss bleiben kann mich nicht bewegen warum warum jetzt…
Spike fragt laut wer da ist und folgt dann der Stimme.
Wie lange wird es noch so weitergehen? Jetzt weiß ich wie du dich gefühlt haben musste… Weiß nicht wie lange es schon so geht, fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Ist es so? Ist das meine Hölle?...
Spike erreicht den Raum, aus dem die Stimme kommt. ‚Oh.’, meint er, als er eine Gestalt, eingehüllt von magischem Feuer und Energie mitten im Raum in der Luft hängen sieht.
Ich will raus, ich will raus und tun was nötig ist. Ich rede nicht davon was die denken, oder wovon sie glauben mich abhalten zu müssen, sondern ich rede davon wie es sein sollte, von dem du immer wusstest, dass ich es sein kann…
Der Drache beobachtet die Szene. Spike wendet sich an ihn und fragt was er tun soll. Soll er dieses Ding opfern? Soll er sich opfern? Er versteht nic… Dann wird Spike von einer Entladung getroffen, als er das Feld berührt. Er wird zu Boden geschleudert und jeder einzelne Nerv schreit vor Schmerz – dabei war es nur ein winziger Moment; und dieser Irre dort lebt in dem Feld! Spike wird klar, dass dieser Ort nicht sicher ist – war er nie und wird er auch nie sein.

Spike fährt weg vom W&H-Gebäude. Tut ihm leid, denkt er sich, als der Drache ihm irgendwie traurig nachsieht. Aber er muss einen weiten Bogen um diesen Platz des Bösen machen. Dieses kleine Intermezzo hat ihn schon viel zu viel Zeit gekostet, deswegen muss er die Suche nach einem neuen, sicheren Platz für seine Leute auf morgen verschieben.
Er rast zurück zum Freizeitpark, denn ihm ist klar, dass er die anderen nicht zu lange allein lassen kann, sonst könnte… genau… das… passieren.
Spike schaut sich die Verwüstungen an und rennt dann los zu der Attraktion, wo er ‚Frillyria’ gelassen hatte. Vielleicht haben sie sie ja nicht gefunden, immerhin war sie draußen. Er sieht die zerstörten Gondeln, aber keine Spur von Frillyria. Er Schwachkopf, musste sie ja auch alleine lassen!
Er findet den Gürtel mit den Messern, den sie immer getragen hat. Er kann Schweiß und Blut und teures Parfüm daran riechen; der Geruch ist noch stark, also können sie noch nicht weit sein.

Spike hat sich ein ganzes Arsenal Waffen unter die Arme geklemmt und folgt dem Geruch. Und der Letzte der Gerüche gehört zu niemanden aus seiner ‚Herde’ – der Einzige der überhaupt was Ähnliches benutzt ist Jerry…
Er steht plötzlich einem Mädchen mit langem dunklem Haar gegenüber, die allen möglichen Krimskram bei sich trägt (wir kennen sie später als Spider bzw. Maria, Anführerin der Spikettes, A.d.Ü)
Sie murrt leise vor sich hin, dass sie immer ausschließen und ihr blödsinnige Aufgaben zuschieben, dabei ist sie schon viel länger hier als die anderen – na gut, vielleicht nicht in diesem Körper, aber ihr Geist, ihr Herz, ihr… Sie sieht Spike und lässt alles fallen, das sie in Händen hatte. Er ebenso.
Sie erschrickt sich und die Spinnengliedmaßen schießen aus ihrem Rücken. Spike reißt ein Messer, das er noch in der Hand gehalten hat, hoch.
 

Der Trupp dämonischer Ladies, die die Menschen in dem Park in ihrer Gewalt haben, werden zusammen mit den Menschen von ihrer Anführerin eingewiesen wie sich zu verhalten haben, wenn ‚sie’ eintrifft:
Augenkontakt vermeiden. Nicht zu lange anstarren, aber auch nicht zu schnell wegzusehen. Es wird nicht laut gesprochen und nicht geflüstert. Werden sie angesprochen werden sie umgehend antworten, es sei denn es war eine rhetorische Bemerkung oder ähnliches. Nicht versuchen wegzulaufen oder einen Kampf zu provozieren…
‚Fred’ flüstert Jeremy zu, dass sie noch immer damit beschäftigt ist, sich die ersten zwei Regeln zu merken - vielleicht hätte sie sie aufschreiben sollen… Die beiden werden angefahren, weil sie reden. Fred entschuldigt sich, doch Jeremy nimmt schnell die Schuld auf sich.
Die Dämonin packt Fred und will an ihr ein Exempel statuieren. Jeremy warnt sie noch, dass sie keine Ahnung hat was sie da tut, aber das wird sie gleich. Dann ruft er Illyria zu ihr in den Arsch zu treten. Doch ‚Fred’ weiß überhaupt nicht…. Jeremy versucht sie zu überreden sich zu verwandeln - funktioniert das denn nicht so? Er hat keine Ahnung, weil Spike nicht mit ihm darüber redet. Er sieht ‚Fred’ besorgt an, als jemand auftaucht und der Dämonin Befehl gibt damit aufzuhören. Die schreckt zurück, stammelt, dass sie nicht wollte…

Eine weitere Dämonin taucht auf – offenbar ist das die, die erwartet wurde, nämlich die Anführerin dieser ganzen Truppe. Und scheinbar haben alle Respekt, wenn nicht Angst vor ihr.
Sie erklärt ihrer Untergebenen, dass ihr völlig egal ist was sie wollte oder nicht. Sie ist nur dumm und solche wie sie tun immer was sie eigentlich nicht sollen. Und sie ist wirklich verärgert deswegen. Die ‚Hüllen’ (also die Menschen) werden bald genug verstehen. Oder etwa nicht, fragt sie Jeremy, den sie nicht für ganz so beschränkt hält wie ihre Untergebene. Dann schiebt sie ihn zur Seite und wendet sich ‚Fred’ zu. Die ist eingeschüchtert und weiß gar nicht, was die Dämonin ausgerechnet von ihr will, sie steht doch nur hier mit den Anderen…
Die Dämonin presst sich an Fred und meint ja, sie steht nur da und knistert förmlich vor Macht. Sie platzt ja beinahe und die Dämonin würde ganz gerne dafür sorgen, dass das passiert. ‚Fred’ versteht nicht was sie meint….
Uh-huh, doch, das tut sie, aber wenn sie die Schüchterne spielen will, dann ist das in Ordnung.
Dann wendet sie sich an alle. Sie sollen gut zuhören: sie werden alle sterben - und bitte mit möglichst wenig Gejammer - also sollen sie schon mal anfangen zu welchen Göttern auch immer zu beten. Einige andere werden sie zum Arbeiten brauchen; was für diejenigen heißt, dass sie eben erst später sterben und dafür müde und wund.
Sie erklärt den Menschen dann noch, dass sie nicht verdienen auch nur ihren Namen zu erfahren, nur soviel: sie ist Lord/Lady von Beverly Hills. Und keine 90210-Witze! Die kennt sie alle und überhaupt gibt’s keinen Grund für die Gefangenen Witze zu machen.
Eine der Dämoninnen namens Noelle will sie ansprechen und auf etwas aufmerksam machen – was die Lady wütend macht. Dann sieht sie, was sie ihr zeigen wollte…

Ein Truck rast auf sie zu. Spike sitzt am Steuer und im Beifahrersitz hängt das bewusstlose Mädchen.
Jeremy jubelt, was sofort wieder die Aufmerksamkeit der Lady auf ihn lenkt. Er erklärt schnell, dass er einfach Trucks liebt.
Spike zieht eine kurze Bilanz: sie sieht okay aus, Jerry scheint auch in Ordnung zu sein, genau wie der kleine Junge mit seinen neuen Eltern und die nervigen Teenies.
Und dann ist da dieses seltsame Girlie in den hautengen Klamotten… also, das heißt dann wohl, die sollte er überfahren. Spike verwandelt sich, als er auf sie zufährt.
Die Lady ist ganz angetan, davon dass es ein Vampir ist; das verspricht Spaß. Und, uhm, hat noch irgendwer den Eindruck, dass er direkt auf sie zufährt?
Die Lady reißt ‚Fred’ an sich.
Nein, ruft Spike noch, aber er weiß, dass es zu spät ist. Alle starren geschockt. Der Truck trifft sie und wird wie von einem Hindernis gestoppt, als ‚Fred’ sich in Illyria verwandelt hat. Spike grinst noch erleichtert bevor der Airbag ihn trifft.

 

Spike wird von den Dämonenladies aus dem Truck gezerrt. Er kann jetzt noch deutlicher das teure Parfüm riechen. Als all die Frauen ihn in einen Kampf verwickeln kann er nicht umhin zu denken, dass ihn das schon irgendwie anmacht.
Sie diskutieren untereinander noch, dass das doch der Vampir ist, dem sie unbedingt aus dem Weg gehen wollten und da bringt Maria ihn ausgerechnet hierher und zu ihnen! Spike meint zu Maria’s Verteidigung, dass er sehr überzeugend sein kann. Er ruft Jeremy zu, dass der nach Illyria sehen soll.
Die ist in einen Kampf mit der Dämonen-Lady verwickelt und scheint ihr überlegen zu sein. Illyria findet es erbärmlich, dass sie bei all ihrer Großtuerei schon nach dem kleinsten Schlag aufgibt.
Die Augen der Dämonen-Lady glühen auf und sie fragt, was Illyria nur annehmen lässt, dass sie aufgibt?! Sie fangen doch grade erst an!
Die Augen einiger Menschen beginnen auf gleiche Art zu glühen und ihre Haut zeigt Male, die denen auf der Haut der Dämonen-Lady gleichen - wie lauter Muscheln -, als ihnen irgendwie das Leben abgesaugt wird.
Illyria will sie erneut angreifen. ‚Halt’, meint sie und fängt Illyrias Faust ab.
Jeremy hält eine der Frauen in den Armen und meint fassungslos in Spike etwaige Richtung, dass die Menschen sterben, sie verfaulen… Spike kann nichts tun, er wird von den Dämoninnen festgehalten.
Die Lady wusste bis dahin nicht mal Spikes Namen und ist überrascht. Wow, meint sie. Nun, sei dem wie ihm wolle, offenbar haben sie nichts, was sie interessiert – sieht man mal von dem Spaß ab, den sie hier grade haben. Dabei wirft sie Illyria mit ganzer Kraft auf den Boden. Spike muss es mit ansehen. Er kann ihr nicht helfen, kann sich nicht bewegen. Es tut ihm leid, dann wird er bewusstlos geschlagen.

Als Spike wieder zu sich kommt, ist er an eine Wand gekettet. ‚Wach auf’, befielt ihm die Lady, die neben ihm sitzt und tief über seine Brust kratzt. Sie flüstert an seinem Ohr, dass sie ihn berühren kann so viel sie will und nichts passiert – sie kann rein gar nichts von ihm nehmen. Er und seine Freundin (also Frillyria) sind wie eine Fremdsprache für sie.
Spike will wissen wo sie ist.
Er will sie im Augenblick bestimmt nicht sehen – kein schöner Anblick, antwortet die Lady. Er soll sich entspannen. Sie kann vielleicht nicht seine Macht nutzen, aber dafür seine Verbindungen.
Die Dämonen-Lady steht auf und meint sie muss jetzt gehen, sie sehen sich später.
Spike bemerkt zum ersten Mal, dass er nicht allein in dem Raum ist, als sich ihm Hände entgegenstrecken.
Oh, er muss ihr nicht danken, meint sie im Gehen. Sie dreht sich noch mal um und ihre Augen glühen auf, als sie erklärt, dass sie zwar ganz und gar böse ist, aber doch nicht völlig böse. Wenn sie ihn schon hier einsperrt, dann wollte sie ihm wenigstens seine Freunde zur Gesellschaft da lassen…
Die verrottenden Menschen sind mit ihm in der Zelle und strecken ihre Arme nach ihm aus und rufen nach Spike.

 

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